Tweek

4.3 / 5

Minimalistischer Wochenplaner und To-Do-Liste mit einem 'Stift und Papier' Erlebnis.

Verfügbar auf
MaciOSAndroidWeb
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14 Tage kostenlos testen

Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Minimalistisches 'Papier' Design
  • Übersichtliche Wochenansicht
  • Intuitives Drag-and-Drop
  • Druckbare Vorlagen verfügbar
  • Kein Konto für den Start erforderlich (Web)
  • Was uns weniger gefällt

  • Wiederholungsaufgaben hinter Bezahlschranke
  • Keine Stundenpläne/Zeitblöcke möglich
  • Unteraufgaben nur in Premium
  • Begrenzte Integrationen (nur GCal)
  • Synchronisation manchmal einseitig oder langsam
  • Screenshots & Benutzeroberfläche

    Über Tweek

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    Du möchtest einfach eine Wochenübersicht mit deinen Aufgaben. Kein ausgefallenes Projektmanagement, keine Gantt-Diagramme, einfach eine simple Übersicht, die sich wie Stift und Papier anfühlt. Tweek ist ein minimalistischer Wochenplaner, der genau das bietet: eine digitale Version deines Wochenplaners, ohne überflüssigen Schnickschnack.

    Wer steckt hinter Tweek?

    Tweek wurde von einem europäischen Unternehmen entwickelt, das sich auf einfache Produktivitätstools konzentriert. Das Tool ist speziell für Menschen konzipiert, die ihre Woche überblicken möchten, ohne in komplexen Funktionen zu ertrinken. Der Kerngedanke ist einfach: ein digitaler Planer, der das Erlebnis einer Papieragenda nachahmt, aber mit den Vorteilen der Synchronisation zwischen deinen Geräten. Das Unternehmen entscheidet sich bewusst für Minimalismus statt für Feature-Überfrachtung.

    Für wen ist Tweek?

    Tweek ist ideal für Minimalisten, die keine Notwendigkeit für umfangreiche Projektmanagement-Funktionen haben. Wenn du visuell veranlagt bist und gerne deine Woche auf einen Blick siehst, passt dieses Tool zu dir. Freelancer, die ihre eigene Zeit einteilen, ohne strenge Stundenpläne, finden hier eine angenehme Balance zwischen Struktur und Flexibilität. Auch Menschen, die allergisch auf detaillierte Stundenplanungen reagieren und lieber pro Tag statt pro Stunde denken, sind hier gut aufgehoben.

    Aber Tweek ist nicht für jeden. Große Teams, die an komplexen Projekten zusammenarbeiten, sollten sich besser anderswo umsehen – dem Tool fehlen Kollaborationsfunktionen. Brauchst du detaillierte Stundenplanungen mit Zeitblöcken von 9:00 bis 9:30? Dann wird Tweek zu einschränkend. Und wer nach fortgeschrittenem Projektmanagement mit Abhängigkeiten und Ressourcenplanung sucht, ist hier sowieso falsch.

    Was kann Tweek alles?

    Tweek hält es bewusst einfach, bietet aber die Funktionalität, die du für eine übersichtliche Wochenplanung brauchst. Hier sind die wichtigsten Möglichkeiten:

    • Wöchentliche Kalenderübersicht – Du siehst deine ganze Woche auf einem Bildschirm, ohne Stundeneinteilung. Jeder Tag ist eine Spalte, in die du Aufgaben ziehst. Es ähnelt einem Schreibtischkalender, den du vielleicht früher verwendet hast.
    • Drag-and-drop Interface – Aufgaben zwischen Tagen verschieben geht intuitiv. Ziehe eine Aufgabe von Dienstag auf Donnerstag, wenn sich deine Planung ändert. Kein Suchen in Menüs, einfach greifen und verschieben.
    • Someday Liste – Unten in deiner Wochenübersicht befindet sich ein Bereich für Aufgaben ohne konkretes Datum. Ideal für Ideen oder Dinge, die du irgendwann tun möchtest, aber nicht diese Woche. So bleiben sie auf deinem Radar, ohne deine Wochenplanung zu überladen.
    • Google Calendar und Apple Calendar Sync – Mit einem Premium Abonnement erscheinen deine Termine aus Google oder Apple Calendar automatisch in Tweek. So hast du eine Übersicht von sowohl deinen Terminen als auch deinen Aufgaben. Achtung: Dies funktioniert nur einseitig, von deinem Kalender zu Tweek.
    • Wiederkehrende Aufgaben – Wöchentliche oder monatliche Aufgaben kannst du automatisch wiederholen lassen, aber nur wenn du für Premium bezahlst. Denke an wöchentliche Einkäufe oder monatliche Verwaltung.
    • Teilaufgaben und Notizen – Jede Aufgabe kannst du mit Teilaufgaben und zusätzlichen Notizen ausklappen. Praktisch für Aufgaben, die aus mehreren Schritten bestehen. Auch diese Funktion ist hinter der Bezahlschranke.
    • Erinnerungen – Stelle Benachrichtigungen für wichtige Aufgaben ein, damit du nichts vergisst. Wiederum nur in der Premium Version verfügbar.
    • Druckbare Templates – Du kannst deine Wochenplanung ausdrucken, wenn du auch gerne mit Papier arbeitest. Manche Menschen nutzen Tweek digital zur Planung und drucken ihre Woche für unterwegs aus.
    • Dark Mode – Für alle, die abends noch mal die Planung checken, gibt es einen dunklen Modus. Auch dies ist ein Premium Feature.
    • API Zugang – Technisch versierte Benutzer können über die API ihre Aufgaben und Kalender mit anderen Tools verknüpfen. Die kostenlose Version hat begrenzten API-Zugang, Premium Benutzer erhalten vollen Zugang.

    Das Tool funktioniert auf Web, iOS, Android und macOS. Es gibt keine native Windows- oder Linux-App, aber die Webversion funktioniert einfach in deinem Browser auf jeder Plattform.

    Was kostet Tweek?

    Tweek hat einen kostenlosen Plan, mit dem du ohne Kreditkarte starten kannst. Du kannst maximal 2 aktive Kalender nutzen und die Basisfunktionalität ausprobieren. Aber viele praktische Features wie Kalender-Synchronisation, wiederkehrende Aufgaben, Unteraufgaben und Erinnerungen sind nicht im kostenlosen Plan enthalten. Auch die Farboptionen sind begrenzt.

    Der Premium-Plan kostet 5,99 Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung. Entscheidest du dich für ein Jahresabonnement, zahlst du 49,99 Dollar pro Jahr, was 4,17 Dollar pro Monat entspricht. Du sparst also etwa 22 Prozent mit einem Jahresabonnement. Es gibt kein Lifetime-Angebot.

    Neue Nutzer erhalten 14 Tage kostenlosen Probezeitraum für Premium. Das gibt dir genug Zeit, um zu testen, ob die bezahlten Features die Investition für deine Arbeitsweise wert sind. Du kannst den Trial starten, ohne direkt zu bezahlen.

    Worauf muss man achten?

    Obwohl Tweek viel Anerkennung für seinen minimalistischen Ansatz erhält, gibt es auch klare Einschränkungen, die du berücksichtigen musst.

    Der größte Kritikpunkt ist, dass Basisfunktionalität wie wiederkehrende Aufgaben und Erinnerungen hinter der Bezahlschranke liegen. Für viele Menschen fühlen sich diese wie essenzielle Features an, nicht wie Premium-Extras. Wenn du an kostenlose Tools wie Google Tasks oder Apple Reminders gewöhnt bist, fühlt sich das wie ein Rückschritt an.

    Das Tool bietet keine Möglichkeit für Zeitblöcke oder Stundenpläne. Du kannst Aufgaben zwar einem Tag zuweisen, aber nicht einer bestimmten Uhrzeit innerhalb dieses Tages. Für Menschen, die ihren Tag in Stundenblöcken planen, ist das ein Dealbreaker. Du siehst nur welchen Tag, nicht wann an diesem Tag.

    Unteraufgaben sind ebenfalls nur in Premium verfügbar. Im kostenlosen Plan kannst du Aufgaben nicht in kleinere Schritte aufteilen, was die Nutzbarkeit für komplexere To-do’s erheblich einschränkt. Eine Aufgabe wie „Website lancieren“ kannst du nicht in konkrete Aktionsschritte aufschlüsseln, ohne ein Upgrade durchzuführen.

    Die Integrationen sind auf Google Calendar und Apple Calendar beschränkt. Es gibt keine Verknüpfung mit anderen Produktivitätstools wie Notion, Todoist oder Slack. Für diejenigen, die ihren Workflow über mehrere Tools verteilt haben, bedeutet das zusätzliche Handarbeit.

    Einige Benutzer melden, dass die Kalendersynchronisation einseitig oder langsam funktioniert. Events aus deinem Google Calendar erscheinen zwar in Tweek, aber Änderungen in Tweek gehen nicht zurück zu deinem Kalender. Und manchmal dauert es eine Weile, bis neue Events erscheinen. Das Android-Widget wird ebenfalls kritisiert, weil es im Vergleich zur vollständigen App eingeschränkte Funktionalität bietet.

    Für Power-User, die an erweiterte Features wie Filter, Labels, Prioritäten und Projekthierarchien gewöhnt sind, fühlt sich Tweek zu basic an. Den Preis von knapp 6 Dollar pro Monat finden manche eher hoch für das, was man dafür bekommt, besonders im Vergleich zu umfangreicheren Alternativen.

    Tweek Alternativen

    Wenn Tweek nicht ganz zu dem passt, was du suchst, gibt es verschiedene Alternativen, die vergleichbare oder ganz andere Funktionalität bieten:

    • TeuxDeux – Wähle dies, wenn du eine noch einfachere Oberfläche suchst. TeuxDeux hat einen vergleichbaren minimalistischen Wochenplaner-Ansatz, aber mit einem noch strafferen Design und weniger Features. Gut für alle, die Tweek zu überladen finden.
    • Todoist – Entscheide dich hierfür, wenn du komplexe Projekte und Natural Language Processing benötigst. Todoist ist viel leistungsfähiger mit Projekthierarchien, Filtern, Labels und intelligenter Datumserkennung. Du tippst „morgen um 3 Uhr“ und es versteht, was du meinst.
    • Google Calendar – Erwäge dies, wenn du kostenlose vollständige Kalenderfunktionalität möchtest. Es ist komplexer als Tweek, bietet aber Stundenpläne, umfangreiche Erinnerungen und unbegrenzte Integrationen ohne Kosten. Allerdings weniger geeignet als reine Aufgabenliste.

    Häufig gestellte Fragen

    Hier sind Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Tweek:

    Hat Tweek eine API?

    Ja, Tweek bietet API-Zugang sowohl für kostenlose als auch für Premium-Benutzer. Mit der API kannst du Aufgaben und Kalender aus anderen Anwendungen oder Skripten verwalten. Die kostenlose Version hat allerdings Einschränkungen bei der Anzahl der Requests, während Premium-Benutzer vollständigen API-Zugang für umfangreichere Integrationen erhalten.

    Kann ich meinen Google Calendar synchronisieren?

    Ja, aber nur mit einem Premium-Abonnement. Du kannst sowohl Google Calendar als auch Apple Calendar verknüpfen, woraufhin deine Termine automatisch in Tweek erscheinen. Dies funktioniert einseitig – Events aus deinem Kalender kommen zu Tweek, aber Aufgaben, die du in Tweek erstellst, gehen nicht zurück zu deinem Kalender.

    Gibt es eine Desktop-App für Windows?

    Nein, Tweek hat keine native Windows-Anwendung. Du kannst das Tool aber problemlos über deinen Webbrowser unter Windows nutzen, was vollständig funktionsfähig ist. Für macOS-Benutzer mit M1 oder neueren Chips gibt es eine App über die iPad-Version, die auf diesen Macs läuft.

    Fazit

    Tweek tut genau das, was es verspricht: ein einfacher, visueller Wochenplaner ohne überflüssige Komplexität. Das Design ist angenehm und die Oberfläche fühlt sich tatsächlich wie eine digitale Version einer Papieragenda an. Für Minimalisten, die keine Notwendigkeit für umfangreiches Projektmanagement haben, ist dies eine solide Wahl.

    Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis wirft Fragen auf. Basisfunktionen wie wiederkehrende Aufgaben und Erinnerungen hinter einer Bezahlschranke zu platzieren, fühlt sich für viele Benutzer unnötig einschränkend an. Für knapp 6 Dollar pro Monat bekommst du weniger Funktionalität als bei vielen günstigeren oder sogar kostenlosen Alternativen.

    Entscheide dich für Tweek, wenn du vor allem Wert auf Ästhetik und Einfachheit legst und bereit bist, für diese Erfahrung zu bezahlen. Hast du ein begrenztes Budget oder möchtest mehr Funktionalität für dein Geld, dann sind Todoist oder sogar Google Calendar bessere Optionen. Probiere auf jeden Fall die kostenlose 14-tägige Testversion aus, um zu sehen, ob der minimalistische Ansatz zu dir passt.

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