Wenn Sie komplexe Themen studieren, kann Ihr Browser schnell mit Dutzenden von Tabs, losen Notizen und PDFs überfüllt sein, die Sie eigentlich miteinander verbinden sollten. Heptabase ist ein visuelles Notiz-Tool, das Whiteboards, Karten und Mindmaps kombiniert, um Ihnen zu helfen, komplexe Informationen zu organisieren und zu verstehen. Anstatt linearer Notizen arbeiten Sie mit einem unendlichen Canvas, auf dem Sie Ideen visuell miteinander verbinden.
Wer steckt hinter Heptabase?
Heptabase wurde von einem Startup entwickelt, das sich auf Tools für tiefgehendes Lernen und Forschung konzentriert. Das Tool ist für Menschen entwickelt worden, die komplexe Themen studieren müssen und dabei visuell arbeiten möchten. Das Unternehmen legt den Schwerpunkt auf Datenschutz und lokale Speicherung, wobei Ihre Daten primär auf Ihrem eigenen Gerät gespeichert werden und nur über die Cloud synchronisiert werden, wenn Sie dies wünschen. Die Entwickler sind bekannt für ihren schnellen Update-Zyklus und ihre Reaktionsfähigkeit auf Feedback von Nutzern.
Für wen ist Heptabase?
Heptabase ist besonders geeignet für Menschen, die visuell denken und komplexe Informationen verarbeiten müssen. Forscher finden das Tool wertvoll für die Organisation von Quellen und das Herstellen von Verbindungen zwischen verschiedenen Konzepten. Studenten nutzen es, um Lernmaterial übersichtlich zu strukturieren und tiefer zu verstehen. Wissensarbeiter, die mit vielen Informationen arbeiten, können ihre Recherchen und Notizen effektiv auf den Whiteboards organisieren.
Das Tool ist weniger geeignet, wenn Sie lieber linear mit einfachen Textnotizen arbeiten. Teams, die in Echtzeit gemeinsam an Dokumenten arbeiten müssen, sollten besser eine andere Lösung wählen, denn Heptabase ist primär ein persönliches Tool. Auch wenn Sie ein begrenztes Budget haben, kann der Preis ein Hindernis sein – es gibt keine kostenlose Version.
Was kann Heptabase alles?
Heptabase dreht sich um die visuelle Organisation von Wissen. Sie arbeiten mit Karten, die Sie auf Whiteboards platzieren und miteinander verbinden. Hier sind die wichtigsten Möglichkeiten:
- Visuelle Whiteboards mit unendlichem Canvas – Du kannst so viel Platz verwenden, wie du brauchst, um deine Ideen auszubreiten. Karten ziehst du frei über das Canvas und gruppierst sie in Abschnitten.
- Wiederverwendbare Karten – Eine Karte kann auf mehreren Whiteboards erscheinen. Änderst du den Inhalt, wird das überall aktualisiert. Praktisch, wenn ein Konzept in mehreren Kontexten relevant ist.
- Bi-direktionale Links – Verbinde Karten miteinander durch Verlinken. Du siehst automatisch, welche anderen Karten auf eine bestimmte Karte verweisen, was hilft, Zusammenhänge zu entdecken.
- PDF-Annotation und Highlights – Importiere PDFs direkt in Heptabase und markiere Text oder füge Notizen hinzu. Deine Highlights kannst du anschließend als einzelne Karten exportieren zur weiteren Verarbeitung.
- Readwise Integration – Synchronisiere deine Highlights aus Kindle, Instapaper und anderen Lese-Apps automatisch zu Heptabase.
- Offline-first mit lokaler Speicherung – All deine Daten werden zuerst lokal gespeichert. Du kannst ohne Internetverbindung arbeiten und die Synchronisation erfolgt im Hintergrund.
- Mindmaps und Abschnitte – Organisiere Karten in visuellen Mindmaps oder gruppiere sie in Abschnitten auf deinem Whiteboard für zusätzliche Struktur.
- Tägliches Journal – Führe ein Tagebuch mit täglichen Notizen, die automatisch datiert und organisiert werden.
- Markdown Export – Exportiere deine gesamte Wissensdatenbank zu Markdown-Dateien, sodass du nie an die Plattform gebunden bist.
- Card Library – Ein zentraler Ort, wo all deine Karten übersichtlich stehen. Du kannst hier suchen, filtern und leere Karten aufräumen.
- Web Clipper – Speichere Webseiten und Artikel direkt aus deinem Browser als Karten in Heptabase.
- Aufgabenverwaltung – Füge Aufgaben zu deinen Karten hinzu und behalte im Blick, was du noch in deinen Projekten erledigen musst.
Was kostet Heptabase?
Heptabase hat keine kostenlose Version, bietet aber eine Testphase von 7 Tagen, in der Sie alle Funktionen ausprobieren können. Für das Pro-Abonnement zahlen Sie monatlich $ 11,99. Wählen Sie ein Jahresabonnement, zahlen Sie $ 8,99 pro Monat (insgesamt $ 107,88 pro Jahr). Es gibt auch ein Premium-Abonnement für $ 17,99 pro Monat bei jährlicher Zahlung (insgesamt $ 215,88 pro Jahr), aber die genauen Zusatzfunktionen dieses Plans sind nicht immer klar kommuniziert.
Der Preis liegt im mittleren Segment im Vergleich zu ähnlichen Tools. Obsidian ist zum Beispiel vollständig kostenlos für den persönlichen Gebrauch, während Notion auch eine kostenlose Version hat. Auf der anderen Seite zahlen Sie für Roam Research noch mehr. Die 7-tägige Testphase gibt Ihnen genug Zeit, um zu bestimmen, ob die visuelle Arbeitsweise zu Ihnen passt und die Investition wert ist.
Worauf muss man achten?
Das Preisschild ist für viele Menschen ein wichtiger Punkt. Mit fast $ 12 pro Monat für das Basisabonnement ist Heptabase nicht günstig, besonders im Vergleich zu kostenlosen Alternativen wie Obsidian oder Logseq. Das Fehlen einer kostenlosen Version bedeutet, dass du investieren musst, bevor du wirklich weißt, ob das Tool zu dir passt, trotz der Testphase.
Die mobilen Apps haben weniger Funktionalität als die Desktop-Version. Obwohl du deine Notizen auf deinem Telefon lesen und bearbeiten kannst, ist die Erfahrung vor allem für größere Bildschirme optimiert. Der visuelle Charakter des Tools funktioniert einfach besser auf einem Laptop oder Desktop.
Das Design von Heptabase ist funktional, fühlt sich aber weniger poliert an als Konkurrenten wie Scrintal oder Capacities. Manche Nutzer finden die Oberfläche unfertig oder sogar beta-artig. Dies hat keinen Einfluss auf die Funktionalität, kann aber die Nutzererfahrung beeinträchtigen, wenn du Wert auf ein schlankes Design legst.
Es gibt eine Lernkurve. Wenn du an traditionelle Notiz-Apps wie Evernote oder Apple Notes gewöhnt bist, musst du dich erst an die visuelle Arbeitsweise mit Whiteboards und Karten gewöhnen. Es kostet Zeit, einen Workflow zu entwickeln, der für dich funktioniert.
Bei sehr großen Whiteboards mit Hunderten von Karten können Leistungsprobleme auftreten. Die App kann langsamer werden und die Übersicht geht manchmal verloren. Dies ist besonders relevant, wenn du planst, große, komplexe Projekte in einem Whiteboard zu organisieren.
Heptabase Reviews
Ich habe mir einige Heptabase Reviews angesehen, um zu sehen, was Nutzer und Reviewer in der Praxis von dem Tool halten. Hier ist, was auffällt:
1. ToolFinder
ToolFinder gibt dir eine gründliche Führung durch Heptabase, eine visuelle Notiz-App, die Whiteboards mit deinen Notizen kombiniert. Der Reviewer betont, dass es ein robustes Tool ist, das auf allen Plattformen verfügbar ist – Mac, Windows, Linux, iOS und Android. Mit einem Preis von $ 11,99 pro Monat oder $ 107,88 pro Jahr liegt es im mittleren Segment vergleichbarer Apps.
Die Review zeigt, wie du mit Karten (Cards) auf Whiteboards arbeiten kannst, wie das Journal-System mit täglichen Notizen funktioniert und wie du Aufgaben verwalten kannst. Besonders praktisch findet der Reviewer die Card Library, wo du alle deine Karten übersichtlich verwalten kannst, und die Möglichkeit, leere Karten einfach zu entfernen. Die mobile Version funktioniert überraschend gut als Reader. Es ist vor allem geeignet für Forscher und Professionals, die visuell mit ihren Notizen arbeiten möchten.
Pluspunkte
- Verfügbar auf allen Plattformen inklusive einer gut funktionierenden mobilen Version
- Praktische Card Library um all deine Notizen übersichtlich zu verwalten
- Robuste Funktionalität mit integrierter Aufgabenverwaltung
- Gute Integrationen wie ReadWise und Web Clipper
Minuspunkte
- Visuelles Design ist weniger attraktiv im Vergleich zu Konkurrenten wie Scrintal oder Capacities
- Preis liegt im mittleren Segment, also gut überlegen, ob es zu dir passt
Heptabase Alternativen
Wenn Heptabase nicht ganz zu dir passt, gibt es verschiedene Alternativen, die du in Betracht ziehen kannst:
- Obsidian – Wähle Obsidian, wenn du eine vollständig kostenlose und lokale Alternative suchst. Obsidian hat ein großes Plugin-Ökosystem, mit dem du die Funktionalität endlos erweitern kannst. Es ist besonders geeignet, wenn du deine Notizen vollständig lokal bewahren und nicht von einem Abonnement abhängig sein möchtest.
- Scrintal – Entscheide dich für Scrintal, wenn Echtzeit-Zusammenarbeit wichtig ist. Dieses Tool ist besser geeignet für Teams, die gemeinsam an Whiteboards im Browser arbeiten möchten. Das Design ist auch polierter als Heptabase.
- Logseq – Wähle Logseq, wenn du lieber mit Bullet-Points und Outlinern arbeitest statt mit visuellen Karten. Logseq ist kostenlos und Open-Source und fokussiert sich auf Outlining mit täglichen Notizen als zentralem Element.
Häufig gestellte Fragen
Hier beantworte ich die am häufigsten gestellten Fragen über Heptabase:
Hat Heptabase eine kostenlose Version?
Nein, Heptabase hat keine permanente kostenlose Version. Es gibt jedoch eine kostenlose Testphase von 7 Tagen, um alle Funktionen auszuprobieren. Nach dieser Zeit musst du ein bezahltes Abonnement abschließen, um das Tool weiterhin zu nutzen.
Wo werden meine Daten gespeichert?
Deine Daten werden lokal auf deinem Gerät gespeichert für Offline-Zugriff. Wenn du die Synchronisation aktivierst, werden deine Daten über Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Staaten synchronisiert, speziell in der Region us-west-1. Du hast immer lokale Backup-Optionen verfügbar.
Kann ich meine Notizen exportieren?
Ja, Heptabase unterstützt den Export in das Markdown-Format. Das bedeutet, dass du deine gesamte Wissensdatenbank exportieren und einfach auf andere Tools wie Obsidian übertragen kannst. Du bist also nicht an die Plattform gebunden.
Fazit
Heptabase ist ein leistungsstarkes Tool für alle, die visuell mit komplexen Informationen arbeiten möchten. Die Kombination aus Whiteboards, wiederverwendbaren Karten und bi-direktionalen Links macht es geeignet für tiefgehende Forschung und Studium. Der starke PDF-Workflow und Integrationen wie Readwise sind wertvoll für Forscher und Studenten. Der Preis von fast $ 12 pro Monat ist jedoch eine ernsthafte Investition, besonders da es keine kostenlose Version gibt. Wenn du visuell denkst und bereit bist, für ein Tool zu zahlen, das speziell für Wissensarbeit entwickelt wurde, ist Heptabase eine Überlegung wert. Aber wenn du vor allem linear arbeitest oder eine kostenlose Alternative suchst, solltest du dir besser Obsidian oder Logseq ansehen.






