Notion Calendar

4.5 / 5

Eine wunderschön gestaltete Kalender-App, die nahtlos mit Notion-Datenbanken, Google Calendar und Aufgaben für eine ultimative Planung integriert.

Verfügbar auf
WindowsMaciOSAndroidWeb

Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Nahtlose Notion-Datenbankintegration
  • Integrierte Scheduling-Links
  • Elegantes, modernes Interface
  • Praktische Zeitzonen-Anzeige
  • Schnelle Tastenkürzel (wie 'S')
  • Zentrale Übersicht Arbeit/Privat
  • Was uns weniger gefällt

  • Kein vollständiger Offline-Modus
  • Android-App fehlen Widgets/Features
  • Eingeschränkte Sync-Funktionalität
  • Über Notion Calendar

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    "Ich habe Notion Calendar verwendet und fand es ein sehr sauberes, übersichtliches Tool, das sich hervorragend nutzen lässt. Besonders die Möglichkeit, es direkt in die Taskleiste zu integrieren, macht es extra praktisch für die tägliche Nutzung."

    Ruud Caris

    Ruud Caris

    Redakteur bei ToolGuide

    Du hast fünf verschiedene Kalender, eine Notion-Datenbank voller Aufgaben und irgendwo noch eine Tabelle mit Deadlines. Jeden Morgen scrollst du durch drei Apps, um zu verstehen, was du heute eigentlich machen musst. Klingt das bekannt? Notion Calendar versucht dieses Chaos zu lösen, indem es alles an einem übersichtlichen Ort zusammenführt.

    Ich habe die App eine Weile genutzt und muss zugeben: Es ist tatsächlich ein sehr sauberer Kalender. Du kannst ihn sogar in deine Taskleiste einfügen, was ziemlich praktisch ist, wenn du schnell mal checken willst, was auf deiner Planung steht. Aber reicht es aus, um deine aktuelle Kalender-App zu ersetzen?

    Notion Calendar: das Unternehmen

    Notion Calendar ist eigentlich der Nachfolger von Cron, einer beliebten Kalender-App, die Notion 2022 übernommen hat. Das Team hinter Cron hatte sich einen Ruf aufgebaut mit ihrem schnellen, tastaturgesteuerten Interface, das besonders Entwickler und Power-User anzog. Nach der Übernahme hat Notion die App umbenannt und mit ihrem eigenen Ökosystem verknüpft.

    Die App läuft nun als eigenständiges Produkt innerhalb des Notion-Universums. Du kannst sie ohne kostenpflichtiges Notion-Konto verwenden, aber der echte Mehrwert liegt natürlich in der Integration mit deinen Notion-Datenbanken. Das Unternehmen sitzt in San Francisco und richtet sich an Personen, die ihren gesamten Workflow in Notion organisiert haben.

    Auffällig ist, dass Notion Calendar auf fast allen Plattformen verfügbar ist: Web, iOS, Android, macOS und Windows. Nur Linux-Nutzer gehen leer aus. Die App ist kostenlos nutzbar, allerdings benötigst du für bestimmte erweiterte Funktionen ein kostenpflichtiges Notion-Abo.

    Für wen ist Notion Calendar?

    Diese Kalender-App ist nicht für jeden. Du holst am meisten heraus, wenn du bereits stark in das Notion-Ökosystem investiert bist. Hast du deine Aufgaben, Projekte und Datenbanken in Notion? Dann ist dies eigentlich ein Selbstgänger. Du kannst all diese Informationen endlich in einer Kalenderansicht sehen.

    Auch praktisch für Personen, die mit mehreren Google Calendar-Konten jonglieren. Arbeit, Privat, Familienkalender, Sportverein – du kannst sie alle in einem Interface laden, ohne ständig wechseln zu müssen. Die App zeigt auch ordentlich verschiedene Zeitzonen an, was ideal ist, wenn du mit internationalen Teams arbeitest.

    Darüber hinaus ist es eine gute Wahl, wenn du oft Meetings planen musst. Die integrierte Scheduling-Funktion funktioniert wie eine Art Calendly-Alternative. Du teilst einen Link, Leute wählen ein Zeitfenster und schwupps, es steht in deinem Kalender. Keine endlosen E-Mail-Wechsel mehr darüber, wann alle können.

    Aber bist du mit Google Calendar zufrieden und nutzt Notion kaum? Dann ist der Mehrwert begrenzt. Die App fühlt sich für manche Nutzer vor allem wie eine schönere Oberfläche über Google Calendar an, ohne wirklich bahnbrechende Features.

    Was kann Notion Calendar alles?

    Notion Calendar steckt voller Funktionen, die deine tägliche Planung einfacher machen. Das sind die wichtigsten:

    • Bidirektionale Synchronisation mit Notion-Datenbanken – Du kannst jede Notion-Datenbank mit einem Datumsfeld zu deinem Kalender hinzufügen. Aufgaben, Projekte, Deadlines – sie erscheinen alle als Events. Änderst du etwas im Kalender, wird es auch in Notion aktualisiert. Und umgekehrt.
    • Integration mit mehreren Google Calendar-Konten – Füge so viele Google-Kalender hinzu, wie du möchtest. Arbeit, privat, der gemeinsame Kalender mit deinem Partner – alles in einer Übersicht. Du siehst auf einen Blick, wohin du musst und was auf deiner Planung steht.
    • Zeitblöcke und Verfügbarkeit teilen – Die Scheduling-Funktion ist wirklich praktisch. Du legst fest, wann du verfügbar bist, teilst einen Link und Leute können selbst ein Zeitfenster wählen. Es funktioniert überraschend reibungslos und spart enorm viel Zeit bei der Planung von Meetings.
    • Unterstützung für mehrere Zeitzonen – Arbeitest du mit Menschen auf der ganzen Welt? Die App zeigt automatisch verschiedene Zeitzonen an. Keine Verwirrung mehr darüber, ob dieses Meeting nun um 15:00 Uhr deine Zeit ist oder die deines Kollegen in New York.
    • Integrierte Menüleisten-Ansicht – Auf macOS kannst du den Kalender in deine Menüleiste setzen. Ein Klick und du siehst sofort, was auf deiner Agenda steht. Das funktioniert wirklich schön schnell, wenn du kurz checken möchtest, wann dein nächster Termin ist.
    • Tastaturkürzel und Command Menu – Hier zeigen sich die Cron-Wurzeln. Die App lässt sich blitzschnell mit der Tastatur bedienen. Drücke ‚S‘ für Scheduling, nutze das Command Menu, um schnell durch Funktionen zu navigieren. Wenn du Tastaturkürzel magst, wirst du das zu schätzen wissen.
    • Notion-Seiten mit Terminen verknüpfen – Du hast ein Meeting? Verknüpfe direkt eine Notion-Seite mit deinen Notizen, Agenda oder Aktionspunkten. Alles bleibt schön beisammen, ohne dass du durch zehn verschiedene Apps suchen musst.

    Die Benutzeroberfläche ist tatsächlich sehr clean. Keine überflüssigen Buttons oder verwirrende Menüs. Alles fühlt sich intuitiv an und lädt schnell. Während meines Tests habe ich gemerkt, dass die Desktop-App wirklich flüssig läuft, ohne Verzögerung oder Ruckeln.

    Was kostet Notion Calendar?

    Gute Nachricht: Die App selbst ist völlig kostenlos. Du kannst sie herunterladen und verwenden, ohne zu bezahlen. Alle Basisfunktionen wie Google Calendar-Integration, Scheduling und die Menüleisten-Ansicht sind einfach verfügbar.

    Aber es gibt einen Haken. Für die Notion-Integration benötigst du manchmal ein bezahltes Notion-Abonnement. Besonders wenn du erweiterte AI-Funktionen verwenden möchtest oder große Dateien in deinen verknüpften Workspaces hast, stößt du im kostenlosen Plan an Grenzen.

    Die Preise für Notion selbst sind wie folgt:

    • Plus – $ 10 pro Monat (jährlich bezahlt) oder $ 12 pro Monat
    • Business – $ 15 pro Monat (jährlich bezahlt) oder $ 18 pro Monat

    Für die meisten einzelnen Benutzer ist der kostenlose Plan von Notion Calendar völlig in Ordnung. Du vermisst nur einige erweiterte Features in deinen Notion-Datenbanken. Arbeitest du in einem Team und möchtest alles aus der Integration herausholen? Dann ist ein bezahlter Plan wahrscheinlich die Mühe wert.

    Was verwirrend ist: Einige Benutzer auf Trustpilot beschweren sich über Unklarheiten beim Team-Pricing. Es ist nicht immer klar, wie viele ‚Seats‘ du benötigst und was genau unter welchen Plan fällt. Notion könnte dabei etwas transparenter sein.

    Worauf sollte man achten?

    Notion Calendar ist nicht perfekt. Es gibt einige Dinge, die wirklich enttäuschend sind, besonders wenn du bestimmte Erwartungen hast.

    Erstens: Der Offline-Modus ist eingeschränkt. Du kannst deinen Kalender zwar ohne Internet ansehen, aber synchronisieren und bearbeiten geht nicht. Für eine App, die sich auf Produktivität konzentriert, ist das schon ein Manko. Google Calendar macht das zum Beispiel besser.

    Die Android-App ist ein weiterer Schwachpunkt. Benutzer nennen sie regelmäßig „hässlich“ und eingeschränkt im Vergleich zur iOS-Version. Es gibt keine Widgets, was gerade auf Android einen großen Mehrwert darstellen würde. Es fühlt sich an, als wäre Android ein bisschen das Stiefkind in der Entwicklung.

    Auch auffällig: Es gibt keine Erinnerungen für Events. Du bekommst keine Benachrichtigung, wenn eine Notion-Aufgabe bald abläuft oder wenn dein Meeting in fünf Minuten beginnt. Für eine Kalender-App ist das ziemlich seltsam. Du musst wirklich selbst deine Planung im Auge behalten.

    Die Synchronisation mit externen Kalendern funktioniert manchmal einseitig. Willst du zum Beispiel Outlook verwenden? Dann musst du erst einen Umweg über Google Calendar machen. Direkte Verknüpfung ist nicht möglich. Und einige Benutzer melden, dass Änderungen nicht immer korrekt zwischen Systemen übertragen werden.

    Schließlich fühlt sich die App für manche zu sehr wie ein „Google Calendar Skin“ an. Ja, sie sieht schöner aus und die Notion-Integration ist praktisch. Aber funktional vermisst du Features, die Apps wie Fantastical haben, wie natürliche Spracheingabe oder erweiterte Widgets.

    Was denken andere?

    Die Meinungen über Notion Calendar sind gemischt, tendieren aber zum Positiven. Besonders Menschen, die ihr ganzes Leben in Notion organisieren, sind begeistert. Sie schätzen die nahtlose Integration und die Tatsache, dass sie endlich ihre Aufgaben und Termine in einer Ansicht sehen.

    Auf YouTube sind verschiedene Reviews erschienen. Dave Despress bespricht die 2025-Updates und erklärt, warum die Datenbankverbindungen besonders für Teams nützlich sind, trotz der Mängel. Kat Waugh konzentriert sich auf Time-Blocking und gibt praktische Tipps für Aufgabenverwaltung innerhalb der App. TerriniaT ist etwas kritischer und vermisst tiefere Integration und Erinnerungen, schätzt aber die Einfachheit und Benutzeroberfläche.

    Was in positiven Reviews immer wieder vorkommt:

    • Der visuelle Stil ist top. Sauber, modern und nicht überladen.
    • Scheduling-Links sind ein großes Plus. Endlich kein Calendly-Abonnement mehr nötig.
    • Die Geschwindigkeit der Desktop-App. Alles lädt blitzschnell.
    • Ideal, wenn du bereits in Notion arbeitest. Dann fühlt es sich wie eine logische Erweiterung an.

    Aber es gibt auch viele Beschwerden:

    • Die Android-App wird als minderwertig empfunden. Keine Widgets, weniger Features.
    • Keine Benachrichtigungen oder Erinnerungen für Notion-Aufgaben im Kalender.
    • Die Synchronisation mit externen Kalendern funktioniert nicht immer einwandfrei.
    • Unklarheit über Preisgestaltung bei Teams.

    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich bestätigen, dass die App tatsächlich sehr clean ist und gut funktioniert. Die Menüleisten-Funktion auf macOS ist wirklich praktisch für eine schnelle Übersicht. Aber ich vermisse etwas Tiefgang. Für einen Basiskalender ist es in Ordnung, aber Power-User vermissen vielleicht erweiterte Features.

    Notion Calendar Alternativen

    Passt Notion Calendar nicht ganz zu dem, was du suchst? Das sind die besten Alternativen:

    • Google Calendar – Der Standard und völlig kostenlos. Du vermisst die tiefe Notion-Integration, aber für einen einfachen, zuverlässigen Kalender ist dies immer noch die beste Wahl. Wähle dies, wenn du keine ausgefallenen Features brauchst und einfach einen soliden Kalender möchtest.
    • Fantastical – Die beste Option für Apple-Nutzer. Natürliche Spracheingabe funktioniert perfekt, die Widgets sind wunderschön und die App fühlt sich wirklich nativ an. Allerdings teurer und nur auf Apple-Geräten verfügbar. Wähle dies, wenn du bereit bist, für die beste macOS/iOS-Erfahrung zu zahlen.
    • Morgen – Integriert mit mehr Aufgabenmanagern als nur Notion. Todoist, Trello, Jira – du kannst Aufgaben aus verschiedenen Quellen in deinem Kalender kombinieren. Das Interface-Konzept ist anders als Notion Calendar, aber sehr leistungsstark. Wähle dies, wenn du mit mehreren Tools arbeitest und alles an einem Ort sehen möchtest.

    Jede dieser Alternativen hat ihre eigenen Stärken. Google Calendar ist zuverlässig und universell. Fantastical bietet das beste native Erlebnis für Apple-Fans. Morgen ist ideal, wenn dein Ökosystem breiter ist als nur Notion. Welche du wählst, hängt von deinem Workflow und welchen Tools du bereits verwendest ab.

    Häufig gestellte Fragen

    Funktioniert Notion Calendar mit Outlook?

    Nicht direkt. Du kannst Outlook-Kalender derzeit nur über einen Umweg synchronisieren, indem du sie zuerst mit Google Calendar verknüpfst. Eine direkte Integration gibt es nicht, was für viele geschäftliche Nutzer ärgerlich ist.

    Ist Notion Calendar kostenlos nutzbar?

    Ja, die App selbst ist vollständig kostenlos. Für bestimmte erweiterte Funktionen oder AI-Integrationen benötigst du ein kostenpflichtiges Notion-Abonnement, aber die grundlegende Kalenderfunktionalität kostet nichts.

    Kann ich meine Notion-Aufgaben im Kalender sehen?

    Ja, du kannst jede Notion-Datenbank mit einer Datumseigenschaft zu deinem Kalender hinzufügen. Aufgaben und Projekte werden sichtbar und bearbeitbar in deinem Kalender. Änderungen synchronisieren automatisch zwischen Notion und der Kalender-App.

    Fazit

    Notion Calendar ist eine solide Kalender-App mit einer wunderschönen Oberfläche und praktischer Notion-Integration. Wenn du bereits stark in Notion investierst und mehrere Google-Kalender verwendest, ist dies wahrscheinlich ein lohnenswertes Upgrade. Die Scheduling-Funktion ist ein großer Pluspunkt und die Geschwindigkeit der Desktop-App ist beeindruckend.

    Aber es ist keine perfekte Lösung. Die Android-App hinkt hinterher, es gibt keine Erinnerungen und die Offline-Funktionalität ist begrenzt. Für manche Nutzer wirkt es zu sehr wie eine schönere Version von Google Calendar ohne echte Game-Changer.

    Mein Rat: Probiere es einfach aus. Die App ist kostenlos und du weißt innerhalb von fünf Minuten, ob sie zu deinem Workflow passt. Arbeitest du viel in Notion? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du nicht mehr zu deinem alten Kalender zurück möchtest. Nutzt du Notion kaum? Dann solltest du wahrscheinlich besser bei Google Calendar bleiben.

    Für mich persönlich funktioniert es gut als einfacher, cleaner Kalender mit dieser praktischen Menüleisten-Funktion. Aber ich vermisse etwas Tiefe für wirklich fortgeschrittene Nutzung. Es ist ein guter Mittelweg zwischen Einfachheit und Funktionalität, solange du die Einschränkungen akzeptierst.

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