Vergleich

Clickup vs Monday.com

Clickup

Clickup

4.1/5

Clickup anzeigen →
VS
Monday.com

Monday.com

4.5/5

Monday.com anzeigen →
Schnelles Urteil

Clickup gewinnt bei Preis und Funktionen, Monday.com bei der Benutzerfreundlichkeit. Nimm Clickup für Flexibilität und Budget, Monday.com für schnelle Einführung und Stabilität.

AutorVon Ruud Caris18 Dezember 2025

Vergleich auf einen Blick

Merkmal
Clickup
Monday.com
Gratis-Plan
Ja, unbegrenzt viele Nutzer
Ja, maximal 2 Nutzer
Preis ab
$ 7/Nutzer/Monat
$ 12/Nutzer/Monat
Plattformen
MacOS, Windows, iOS, Android, Web, Linux
MacOS, Windows, iOS, Android, Web
Bewertung
4.1/5
4.5/5
Lernkurve
Steil, komplex
Flach, intuitiv
Anpassbarkeit
Sehr hoch (6 Hierarchieebenen)
Durchschnittlich (3 Hierarchieebenen)
Performance
Langsam bei vielen Daten
Schnell und stabil
Zeiterfassung
Ab $ 7/Monat enthalten
Nur im Pro-Plan ($ 19/Monat)
Automatisierungen
Leistungsstark, mit Regex-Unterstützung
Visuell, no-code, nutzerfreundlich
Kundenservice
Langsamer, eingeschränkter Support
24/7 Live-Chat, schnelle Reaktion
Mindestanzahl Seats
Kein Minimum
Mindestens 3 Seats bei bezahlten Plänen
Speicher im Gratis-Plan
100MB
500MB

Euer Team wächst. Die To‑do‑Liste in Slack wird unübersichtlich. Excel stürzt ab. Klar ist: Es muss professioneller werden. Aber welches Tool passt besser? Clickup und Monday.com stehen beide weit oben auf deiner Liste. Ich habe sie beide monatelang genutzt. Hier ist, was du wissen musst.

Clickup kurz zusammengefasst

Clickup nennt sich selbst „All‑in‑One“ – und das meinen sie auch so. Tasks, Dokumente, Whiteboards, Chat, Zeiterfassung, Ziele – alles drin. Die Idee dahinter: Warum fünf Tools bezahlen, wenn eins reicht? Es ist extrem leistungsfähig und anpassbar. Aber das hat seinen Preis: Die Oberfläche ist komplex. Die erste Woche fühlt sich schnell überfordernd an. Der Gratis‑Plan ist großzügig: unbegrenzte Nutzer, nur der Speicher ist auf 100 MB begrenzt. Gut für Teams, die viel anpassen wollen und viele Funktionen brauchen, ohne viel zu zahlen.

Monday.com kurz zusammengefasst

Monday.com setzt klar auf visuelle Übersicht. Farbige Boards, drag-and-drop, No-Code‑Automatisierungen. Es wirkt wie ein Design-Tool, das nebenbei auch Projektmanagement erledigt. Das Interface ist aufgeräumt und intuitiv. Dein Team hat den Dreh in einer Stunde raus. Aber diese Einfachheit hat Grenzen: weniger Anpassbarkeit, und wichtige Funktionen landen oft in teureren Abos. Der kostenlose Plan? Gibt’s, aber mit nur 2 Nutzer*innen für Teams kaum praktikabel.

Clickup vs Monday.com: die Unterschiede

Das Erste, was auffällt: die Interface-Philosophie. Clickup wirft dir alles auf einmal hin. Sidebars, Menüs, Buttons – überall Optionen. Das ist leistungsfähig, wenn man weiß, was man tut, aber am Anfang ziemlich überfordernd. Ich habe Kolleg*innen erlebt, die abgesprungen sind, weil sie „einfach nur eine Aufgabe erstellen wollen“ und dann in Spaces, Folders und Lists hängen bleiben. Monday.com dagegen fühlt sich an wie eine App, die du schon kennst. Alles ist visuell, mit Farben und Icons. Neue Teammitglieder können sofort loslegen. Aber nach ein paar Wochen merkst du: du stößt an Grenzen. Willst du einen komplexen Workflow bauen? Dann fehlt dir die Tiefe, die Clickup mitbringt.

Die Hierarchie unterscheidet sich grundlegend. Clickup arbeitet mit Workspace → Space → Folder → List → Task → Subtask. Sechs Ebenen. Klingt viel, ist aber für große Teams mit mehreren Projekten wirklich nützlich. Du kannst damit fast eine komplette Unternehmensstruktur nachbilden. Monday.com hält es einfacher: Workspace → Board → Item. Drei Ebenen. Übersichtlich, aber weniger flexibel. Arbeitest du an einem großen Projekt mit vielen Teilprojekten? Dann spürst du diese Einschränkung.

Automatisierungen sind bei beiden stark, aber auf unterschiedliche Weise. Monday.com hat einen visuellen Builder: „When status changes to Done, then notify John and move to Archive“. Kein Code, einfach Blöcke ziehen. Funktioniert gut für Standard‑Workflows. Clickup hat tiefere Automatisierungen. Seit Oktober 2025 kannst du sogar Regex in Triggern nutzen. Klingt technisch? Ist es auch. Dadurch lassen sich aber komplexere Dinge automatisieren. Zum Beispiel: „Wenn der Aufgabenname ‚URGENT‘ enthält und die Deadline in 24 Stunden liegt, dann sende eine Slack‑Nachricht an den Manager“. Bei Monday.com brauchst du dafür externe Tools.

Performance ist bei Clickup ein Schmerzpunkt. Die App lädt langsam, besonders wenn du viele Daten hast. Ich habe es gemessen: Ein Dashboard mit 500+ Aufgaben zu öffnen dauert manchmal 8 Sekunden. Monday.com ist schneller und stabiler. Nutzer melden weniger Bugs. Kein Wunder: Monday.com macht weniger, also kann auch weniger kaputtgehen. Clickups Anspruch, „alles‑in‑einem“ zu sein, bringt eben mehr technische Komplexität mit.

Die AI‑Features wurden bei beiden kürzlich deutlich ausgebaut. Clickup hat „Brain“ integriert: Du kannst jetzt automatisch Subtasks aus Kommentaren generieren lassen. Praktisch bei Brainstorms. Monday.com hat im November 2025 die „Autopilot Hub“ gestartet, mit der du Automatisierungen zentral über dein gesamtes Konto verwaltest. Beide Tools investieren stark in AI, aber es wirkt noch experimentell. Kein entscheidender Faktor bei der Wahl.

Die Preise im Vergleich

Hier wird’s spannend. Clickups Gratis‑Plan ist brauchbar: unbegrenzt viele Nutzer, 100 MB Speicher, alle Basis‑Features. Ideal zum Starten. Und Monday.coms Gratis‑Plan? Maximal 2 Nutzer. Das ist kein Team, das ist ein Duo. Keine Automatisierungen, keine Integrationen. Fühlt sich wie eine Demo an.

Für bezahlte Pläne: Clickup Unlimited kostet 7 $ pro Nutzer pro Monat (bei Jahresabo). Du bekommst unbegrenzten Speicher, Gantt-Charts, Zeiterfassung und fortgeschrittene Automatisierungen. Monday.coms vergleichbarer „Standard“-Plan? 12 $ pro Nutzer pro Monat. Und trotzdem keine Zeiterfassung – die gibt’s erst im „Pro“-Plan für 19 $ pro Monat.

Ehrlich? Monday.coms Preismodell ist schwer durchschaubar. Sie haben vier Pläne (Free, Basic, Standard, Pro, Enterprise), aber wichtige Features sind verteilt. Willst du Gantt-Charts? Das ist Pro. Zeiterfassung? Auch Pro. Clickup packt mehr in die günstigeren Pläne. Aber Vorsicht: Monday.com hat bei bezahlten Plänen ein Minimum von 3 Seats. Seid ihr zu zweit? Dann zahlt ihr für drei. Das wirkt unfair.

Für größere Teams (10+ Personen) wird der Unterschied deutlicher. Clickup Business kostet 12 $ pro Nutzer (Jahresabo), Monday.com Pro 19 $. Für ein Team von 15 Personen sind das 180 $ vs. 285 $ pro Monat. Aufs Jahr gerechnet ein Unterschied von 1080 $. Nicht wenig.

Fazit

Welche solltest du wählen? Hängt vom Team ab. Monday.com ist besser, wenn ihr schnell starten wollt, nicht-technische Teammitglieder habt und Wert auf ein stabiles, visuell orientiertes Tool legt. Der höhere Preis spiegelt Komfort und Tempo wider. Clickup ist die bessere Wahl, wenn das Budget knapp ist, ihr komplexe Projekte managt und bereit seid, euch ins System einzuarbeiten. Die Lernkurve ist steil, aber die Möglichkeiten sind größer.

Meine persönliche Präferenz? Für kleine, schnell wachsende Teams: startet mit dem Gratis-Plan von Clickup. Er ist funktionaler als die kostenlose Version von Monday.com. Wachst ihr in einen bezahlten Plan hinein? Dann ist Clickup Unlimited (7 $) das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur wenn sich das Team über die Komplexität beschwert und das Budget es zulässt, lohnt sich Monday.com Standard. Aber klar: Ihr zahlt mehr für weniger Features. Das muss euch entsprechen.

Welches passt zu dir?

Wähle Clickup, wenn du...

  • wenn dein Budget knapp ist und du mehr Funktionen für weniger Geld willst
  • wenn du komplexe Projekte mit viel Hierarchie verwaltest
  • wenn du Zeit hast, ein leistungsstarkes Tool zu erlernen
  • wenn du Zeiterfassung und Gantt-Charts brauchst, ohne viel zu zahlen
  • wenn du mit mehr als 2 Personen kostenlos starten willst

Wähle Monday.com, wenn du...

  • wenn dir eine intuitive, visuelle Oberfläche wichtig ist
  • wenn du schnell starten willst, ohne lange Lernkurve
  • wenn dir Stabilität und Geschwindigkeit wichtiger sind als Anpassbarkeit
  • wenn guter Kundenservice für dich essenziell ist
  • wenn du nicht-technische Teammitglieder hast, die sofort loslegen müssen

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Daten von Clickup nach Monday.com exportieren?

Ja, beide Tools unterstützen CSV-Export. Du kannst Aufgaben aus Clickup als CSV exportieren und in Monday.com importieren. Komplexe Strukturen wie Subtasks und Custom Fields erfordern nach dem Import manuelle Anpassungen.

Welches Tool ist besser für Einsteiger?

Monday.com ist für Einsteiger benutzerfreundlicher. Die visuelle Oberfläche und die einfache Struktur machen es leicht, innerhalb einer Stunde produktiv zu werden. Clickup hat mehr Funktionen, braucht aber mehr Einarbeitungszeit.

Gibt es versteckte Kosten bei diesen Tools?

Monday.com hat bei kostenpflichtigen Plänen ein Minimum von 3 Seats, auch wenn ihr weniger Leute seid. Clickup hat kein Minimum, aber einige der fortgeschrittenen Features (wie AI) kosten extra zusätzlich zu deinem Abo.

Kann ich beide Tools kostenlos testen?

Ja, beide haben kostenlose Pläne. Clickup’s Gratis‑Plan ist funktionaler und erlaubt unbegrenzt viele Nutzer. Der Gratis‑Plan von Monday.com ist auf 2 Nutzer begrenzt und hat keine Automatisierungen. Die kostenpflichtigen Pläne kannst du meist 14 Tage lang kostenlos testen.

Welche Tool hat die besseren mobilen Apps?

Beide haben mobile Apps für iOS und Android, aber Nutzer beklagen, dass die mobile App von Monday.com im Vergleich zur Desktop‑Version eingeschränkt ist. Die App von Clickup ist vollständiger, aber langsamer. Keine von beiden ist perfekt für komplett mobiles Arbeiten.

Kann ich Clickup und Monday.com mit Slack integrieren?

Ja, beide Tools haben offizielle Slack‑Integrationen. Du kannst Benachrichtigungen erhalten, Tasks erstellen und Updates direkt aus Slack teilen. Die Integration von Clickup ist etwas tiefer und bietet mehr Automatisierungsmöglichkeiten.

VS

Clickup vs Monday.com