Alternativen

12 Beste OmniFocus Alternativen

Ruud Caris
Ruud CarisChefredakteur
Aktualisiert: 5 Januar 2026Über OmniFocus →

OmniFocus ist der unbestrittene König der Komplexität, aber die Lernkurve und das Preisschild brechen viele. Manchmal möchte man einfach nur Aufgaben abhaken, ohne erst einen Datenbank-Architekten spielen zu müssen. Diese Alternativen bieten Struktur, ohne dass man eine 100-seitige Anleitung braucht.

137+ Toolsverglichen
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Meine Empfehlungen

Beste WahlThings 3

Things 3

4.3/5

Beste Balance zwischen Design und Funktionalität auf Apple

Things 3 ansehen →
Am ÄhnlichstenAmazing Marvin

Amazing Marvin

4.3/5

Ebenso viel Tiefe und Einstellungsmöglichkeiten wie OmniFocus

Amazing Marvin ansehen →
Beste für TeamsTodoist

Todoist

4.6/5

Plattformübergreifende Zusammenarbeit, wo OmniFocus scheitert

Todoist ansehen →
Beste für Power-UserObsidian

Obsidian

4.6/5

Für die, die ihr eigenes System bauen wollen

Obsidian ansehen →

Auf einen Blick

ToolBewertungAm besten für
Things 3
4.3/5
Apple-Puristen, die Design über Komplexität bevorzugenAnsehen →
Todoist
4.6/5
Menschen, die mit einer Mischung aus Windows und Apple arbeitenAnsehen →
Amazing Marvin
4.3/5
Produktivitäts-Nerds, die ihre eigene Methode bauen wollenAnsehen →
TickTick
4.5/5
Studenten und Freelancer mit begrenztem BudgetAnsehen →
Nozbe
Kleine Teams, die die GTD-Methode gemeinsam nutzen wollenAnsehen →
Akiflow
4.3/5
Beschäftigte Manager, die aus ihrem Kalender heraus lebenAnsehen →
Noteplan
4.5/5
Menschen, die in Klartext denken und planenAnsehen →
Microsoft To Do
4.3/5
Office 365 Nutzer, die Einfachheit suchenAnsehen →
Linear
4.5/5
Entwickler und Designer, die OmniFocus zu langsam findenAnsehen →
Remember The Milk
Linux/Windows Nutzer, die Smart Lists brauchenAnsehen →
Obsidian
4.6/5
Tinkerers, die Notizen und Aufgaben verschmelzen wollenAnsehen →
Superlist
3.9/5
Nutzer, die Wunderlist vermissen und etwas Modernes wollenAnsehen →

Alle OmniFocus Alternativen im Überblick

1
Things 3

Things 3

Apple-Puristen, die Design über Komplexität bevorzugen

4.3/5 · Auf Anfrage

Things 3 ist das ästhetische Gegenstück zur Tabellenkalkulations-Mentalität von OmniFocus. Wo OmniFocus Sie zum Mikromanagement zwingt, lässt Things Sie mit Weißraum und Animationen atmen. Es ist exklusiv für Apple, genau wie sein großer Konkurrent, fühlt sich aber völlig anders in der Nutzung an. Fans schwören auf das Design; es ist eine App, die man tatsächlich *öffnen möchte*, anstatt zu müssen. Aber seien Sie gewarnt: wenn Sie von komplexen 'Custom Perspectives' oder schweren Automation-Skripten leben, werden Sie diese hier vermissen. Es ist Aufgabenverwaltung ohne den administrativen Ballast, aber manchmal ist dieser Ballast genau das, was Sie brauchen, um das Chaos im Griff zu behalten.

Unterschied: Minimalistische Oberfläche, die Komplexität verbirgt, anstatt zu zeigen

Wählen Sie dies, wenn: visuelle Ruhe wichtiger ist als Filter-Optionen

✓ Was uns gefällt

  • Einmaliger Kauf (kein Abonnement)
  • Wunderschönes, minimalistisches Design
  • Startdaten vs. Fristen
  • Zuverlässige und schnelle Synchronisation

✗ Was uns weniger gefällt

  • Nur für Apple (kein Web/Windows)
  • Keine Zusammenarbeit oder geteilte Listen
  • Hoher Anschaffungspreis (Gesamtpaket)
  • Keine Dateianhänge möglich
2
Todoist

Todoist

Menschen, die mit einer Mischung aus Windows und Apple arbeiten

4.6/5 · Kostenlos / ab 5 Dollar

Todoist ist die Standardwahl, wenn Sie aus dem Apple-Ökosystem ausbrechen wollen. Der größte Vorteil gegenüber OmniFocus ist die 'Natural Language Processing'. Sie tippen 'Besprechung Freitag 14 Uhr #arbeit' und es steht direkt richtig da. In OmniFocus klicken Sie sich dann noch durch Menüs. Es funktioniert überall: Windows, Android, Web. Die Oberfläche ist sauber, vermisst aber die tiefe Hierarchie von OmniFocus. Für Zusammenarbeit ist es überlegen, denn OmniFocus ist grundsätzlich ein Solo-Tool. Der Nachteil ist, dass Unteraufgaben in Todoist manchmal unordentlich wirken und nicht so straff verschachteln, wie Sie es gewohnt sind.

Unterschied: Überlegene Aufgabeneingabe über natürliche Spracherkennung

Wählen Sie dies, wenn: Aufgaben mit Kollegen oder Familie teilen wollen

✓ Was uns gefällt

  • Leistungsstarke natürliche Spracheingabe
  • Zuverlässige Synchronisation
  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • Schnelles Hinzufügen von Aufgaben

✗ Was uns weniger gefällt

  • Erinnerungen hinter Bezahlschranke
  • Kalenderansicht nicht kostenlos
  • Eingeschränktes Projektmanagement
  • Umständliche Unteraufgaben
3
Amazing Marvin

Amazing Marvin

Produktivitäts-Nerds, die ihre eigene Methode bauen wollen

4.3/5 · Ab 8 Dollar

Wenn Sie OmniFocus verwenden, weil Sie gerne an Ihrem System herumschrauben, ist Amazing Marvin Ihr neuer Spielplatz. Dies ist keine Standard-Aufgabenliste, sondern ein Werkzeugkasten, mit dem Sie Ihren eigenen Workflow bauen. Wollen Sie GTD? Schalten Sie das Feature ein. Wollen Sie Eisenhower Matrix? Klicken Sie es an. Es ist das einzige Tool, das OmniFocus in Sachen Anpassbarkeit schlägt. Die Kehrseite ist 'Feature Fatigue': Sie können so viel einstellen, dass Sie mehr Zeit mit dem Einrichten der App verbringen als mit Ihrer Arbeit. Die Oberfläche ist verspielter und weniger geschäftsmäßig als die grauen Listen von OmniFocus, was für manche eine Umgewöhnung ist.

Unterschied: Modularer Aufbau, bei dem du Features ein-/ausschalten kannst

Wählen Sie dies, wenn: OmniFocus sich zu starr für deine spezifische Arbeitsweise anfühlt

✓ Was uns gefällt

  • Enorme Anpassbarkeit
  • Modulare Strategien
  • ADHS-freundlich
  • Responsive Entwickler

✗ Was uns weniger gefällt

  • Langsame mobile App
  • Steile Lernkurve
  • Hoher Abonnementpreis
4
TickTick

TickTick

Studenten und Freelancer mit begrenztem Budget

4.5/5 · Kostenlos / ab 3 Dollar

TickTick wird oft als simple To-Do-App unterschätzt, aber es ist heimlich ein Kraftpaket. Es kombiniert Aufgaben mit einer vollwertigen Kalenderansicht, wofür du in OmniFocus immer eine zweite App brauchst. Der 'Pomo Timer' und Habit Tracker sind einfach eingebaut. Es ist viel günstiger als OmniFocus und funktioniert auf allen Plattformen. Die Oberfläche ist jedoch weniger poliert; es fühlt sich manchmal etwas utilitaristisch und unordentlich an mit all den Features, die hineingepackt sind. Wenn du eine App suchst, die 80% deines Produktivitäts-Stacks ersetzt, bist du hier richtig.

Unterschied: Alles-in-einem: Aufgaben, Kalender, Gewohnheiten und Fokus-Timer

Wählen Sie dies, wenn: Time-Blocking direkt in deiner Aufgabenliste machen möchtest

✓ Was uns gefällt

  • Vielseitige Funktionalität
  • Integrierter Fokus-Timer
  • Praktischer Gewohnheitstracker
  • Visuelle Kalenderansicht

✗ Was uns weniger gefällt

  • Veraltetes Interface-Design
  • Langsame Kalender-Synchronisation
  • Eingeschränkte Kollaborationstools
5
Nozbe

Nozbe

Kleine Teams, die die GTD-Methode gemeinsam nutzen wollen

Nozbe wurde von GTD-Jüngern entwickelt, und das merkt man an allem. Die Struktur von Projekten, Kontexten und Next Actions ist direkt erkennbar für einen OmniFocus-Flüchtling. Der große Unterschied? Nozbe ist 'task-based communication'. Es ist darauf ausgelegt, Aufgaben nicht nur für dich selbst zu behalten, sondern mit einem Team zu teilen, ohne dass es zu einem schwerfälligen Projektmanagement-Tool wird. Die Oberfläche ist funktional, aber gewinnt keine Schönheitspreise; sie wirkt etwas veraltet im Vergleich zu Things oder Superlist. Aber für reine GTD-Implementierung in einem kleinen Team ist es eine der wenigen ernsthaften Optionen.

Unterschied: GTD-Struktur, aber für Teams entwickelt

Wählen Sie dies, wenn: OmniFocus-Struktur beibehalten möchtest, aber zusammenarbeiten musst

✓ Was uns gefällt

  • Starker Fokus auf GTD-Methodik
  • Funktioniert vollständig offline mit Sync
  • Verfügbar auf nahezu allen Plattformen
  • Intuitive 'Incoming' Ansicht

✗ Was uns weniger gefällt

  • Teuer im Vergleich zur Konkurrenz
  • Verwirrung zwischen 'Classic' und 'New'
  • Keine native OneDrive Integration
  • Fehlt 'Time Needed' in neuer Version
6
Akiflow

Akiflow

Vielbeschäftigte Manager, die aus ihrem Kalender heraus leben

4.3/5 · Ab 19 Dollar

Akiflow geht es anders an: Es versucht nicht, OmniFocus zu ersetzen, sondern all deine Aufgaben aus anderen Apps (Slack, Gmail, Asana) zu sammeln. Es ist ein Command-Center. Wo du in OmniFocus alles manuell eingeben oder skripten musst, zieht Akiflow es für dich herein. Der Fokus liegt stark auf 'Time Blocking' in deinem Kalender. Es ist teuer, vergleichbar mit OmniFocus, spart aber Zeit durch Konsolidierung. Es eignet sich jedoch weniger für tiefe Projektplanung mit hunderten von Unteraufgaben; dafür bleibt die Datenbankstruktur von OmniFocus überlegen. Akiflow ist für Macher, nicht für Planer.

Unterschied: Konsolidiert Aufgaben aus anderen Apps in einer Zeitleiste

Wählen Sie dies, wenn: der Kalender für deine Tagesplanung führend ist

✓ Was uns gefällt

  • Zentralisiert Aufgaben aus verschiedenen Apps
  • Visuelles Time-Blocking im Kalender
  • Schnelle Navigation über Command Bar
  • Schlankes und modernes Interface

✗ Was uns weniger gefällt

  • Teures Monatsabonnement ($ 34/Monat)
  • Mobile App enthält noch Bugs
  • Kein Offline-Modus verfügbar
  • Begrenzte Projektmanagement-Funktionen
7
Noteplan

Noteplan

Menschen, die in Klartext denken und planen

4.5/5 · Ab 8 Dollar

NotePlan ist die Rettung für Menschen, die OmniFocus zu starr finden und lieber in Textdateien arbeiten. Es kombiniert Markdown-Notizen mit einem Kalender. Jeder Tag ist eine Notiz. Du tippst deine Aufgaben, und sie erscheinen in deinem Kalender. Es ist 'Bullet Journaling', aber digital. Die Daten liegen lokal auf deinem Gerät (genau wie OmniFocus), aber in offenen Textdateien, die du immer lesen kannst. Es fehlt der strenge 'Review'-Workflow, bietet aber viel mehr Freiheit, um Kontext und Gedanken zu deinen Aufgaben zu schreiben. Keine Datenbank, einfach Text.

Unterschied: Kombiniert Long-Form-Notizen direkt mit Aufgaben

Wählen Sie dies, wenn: Kontext und Notizen wichtiger findest als Filter

✓ Was uns gefällt

  • All-in-One: Notizen, Aufgaben & Agenda
  • Vollständig Markdown & lokal gespeichert
  • Nahtlose Apple Kalender/Erinnerungen-Integ...
  • Digitale 'Bullet Journal'-Methode

✗ Was uns weniger gefällt

  • Nur Apple (iOS/macOS), kein Windows
  • Teures Abonnement (~€100/Jahr)
  • Keine 'unendlich' wiederholenden Aufgaben
  • Lernkurve, wenn du kein Markdown kennst
8
Microsoft To Do

Microsoft To Do

Office 365 Nutzer, die Einfachheit suchen

4.3/5 · Kostenlos

Seien wir ehrlich: manchmal ist OmniFocus einfach overkill. Microsoft To Do (der geistige Nachfolger von Wunderlist) ist kostenlos und simpel. Die 'My Day' Funktion ist genial in ihrer Einfachheit: jeden Morgen beginnst du mit einer leeren Tafel und wählst aus, was du heute machst. Das verhindert das 'task hoarding', unter dem OmniFocus Nutzer oft leiden (Datenbanken mit 500+ Aufgaben, die du nie erledigst). Es fehlen Tags, komplexe Wiederholungen und Perspektiven. Aber wenn du in einer Microsoft-Umgebung arbeitest, ist die Integration mit Outlook und Teams eine Wohltat im Vergleich zu den Workarounds, die du für OmniFocus brauchst.

Unterschied: Die 'My Day' Ansicht löscht täglich deine Fokus-Liste

Wählen Sie dies, wenn: kostenlos und tief in Windows integriert arbeiten möchtest

✓ Was uns gefällt

  • Vollständig kostenlos ohne Einschränkungen
  • Nahtlose Integration mit Outlook und Teams
  • Praktische 'Mein Tag'-Fokusfunktion
  • Einfaches und übersichtliches Design

✗ Was uns weniger gefällt

  • Es fehlen fortgeschrittene Projektmanagement-Optionen
  • Keine natürliche Spracheingabe (NLP)
  • Unteraufgaben haben eingeschränkte Funktionalität
  • Die Synchronisation hakt manchmal zwischen Geräten
9
Linear

Linear

Entwickler und Designer, die OmniFocus zu langsam finden

4.5/5 · Kostenlos / ab 8 Dollar

Linear ist eigentlich für Software-Teams gedacht, aber viele technikaffine OmniFocus Nutzer wechseln für ihre persönlichen Aufgaben. Warum? Geschwindigkeit. Linear ist lächerlich schnell und vollständig tastaturgesteuert. Es zwingt dich in eine 'issue tracking' Denkweise statt einer GTD-Denkweise, was erfrischend wirken kann. Aufgaben sind 'issues', Projekte sind 'cycles'. Es sieht wunderschön aus und die 'sync engine' ist fehlerfrei. Aber Vorsicht: es ist nicht für deine Einkaufsliste gemacht. Nutze dies für deine Arbeitsprojekte und halte deine privaten Dinge woanders.

Unterschied: Issue-Tracker Mentalität statt To-do-Liste

Wählen Sie dies, wenn: Geschwindigkeit und Keyboard-Shortcuts deine höchste Priorität sind

✓ Was uns gefällt

  • Blitzschnelle Oberfläche
  • Vollständiger Offline-Modus
  • Hervorragende GitHub Integration
  • Intuitive Tastenkombinationen

✗ Was uns weniger gefällt

  • Eingeschränkte Reporting-Optionen
  • Hohe Kosten für Gastbenutzer
  • Steile Lernkurve bei Tastenkombinationen
10
Remember The Milk

Remember The Milk

Linux/Windows Nutzer, die Smart Lists benötigen

Der alte Veteran, der sich weigert zu sterben. Remember The Milk (RTM) ähnelt von der Philosophie her am meisten OmniFocus: es ist eine Datenbank für Aufgaben mit extrem mächtigen 'Smart Lists' (ihre Version von Perspectives). Du kannst hier Abfragen bauen, die sich gewaschen haben. Die Oberfläche sieht aus, als käme sie aus 2010, und das ist das größte Hindernis. Aber unter dieser hässlichen Haube liegt ein Motor, der genauso leistungsstark ist wie OmniFocus, aber vollständig plattformübergreifend. Wenn du OmniFocus wegen des Apple-Schlosses verlässt, aber die Power-Features behalten willst, ist dies deine beste Wahl.

Unterschied: Smart Lists unterstützen sehr komplexe logische Abfragen

Wählen Sie dies, wenn: Funktionalität über Aussehen geht

✓ Was uns gefällt

  • Leistungsstarke Smart Lists-Funktionalität
  • Umfangreiche Tastenkürzel-Unterstützung
  • Zuverlässige plattformübergreifende Synchronisierung
  • Flexible wiederkehrende Aufgaben

✗ Was uns weniger gefällt

  • Veraltete Benutzeroberfläche
  • Wichtige Funktionen hinter Bezahlschranke
  • Keine Unteraufgaben in der kostenlosen Version
  • Keine mobilen Erinnerungen in der kostenlosen Version
11
Obsidian

Obsidian

Tüftler, die Notizen und Aufgaben verschmelzen wollen

4.6/5 · Kostenlos / ab 4 Dollar

Obsidian ist kein Aufgabenmanager, es ist eine Wissensdatenbank. Aber mit dem 'Tasks' Plugin bauen viele Ex-OmniFocus Nutzer ihr eigenes System nach. Der große Vorteil ist der Kontext: deine Aufgabe steht mitten in deinen Projektnotizen, nicht in einer separaten Datenbank. Du bist Eigentümer deiner Daten (lokale Markdown Dateien). Der Nachteil ist, dass du selbst der Mechaniker bist. OmniFocus funktioniert 'out of the box', Obsidian ist eine Kiste LEGO. Wenn du nicht gerne Plugins konfigurierst und CSS tweakst, bleib hier weit weg. Aber für den ultimativen Kontroll-Freak ist dies die Endstation.

Unterschied: Aufgaben leben in deinen Notizen, nicht in einer separaten Liste

Wählen Sie dies, wenn: vollständige Kontrolle über deine Datenstruktur willst

✓ Was uns gefällt

  • Vollständig lokale Verwaltung
  • Riesige Plugin-Bibliothek
  • Standard-Markdown-Dateien
  • Einzigartige Graphdarstellung

✗ Was uns weniger gefällt

  • Steile Lernkurve
  • Langsame mobile App
  • Teure Synchronisationsoption
12
Superlist

Superlist

Benutzer, die Wunderlist vermissen und etwas Modernes wollen

3.9/5 · Kostenlos / ab 5 Dollar

Superlist kommt von den Machern von Wunderlist und versucht, die Brücke zwischen Aufgaben und Notizen zu schlagen. Es fühlt sich moderner an als OmniFocus und weniger steril. Du kannst zwischen einer persönlichen To-do-Liste und Team-Projekten wechseln. Die Oberfläche ist frisch, mit einem Fokus auf 'heute'. Es fehlt noch die Tiefe von OmniFocus (keine Review-Perspektive, eingeschränkte Filterung), aber für diejenigen, die OmniFocus zu 'corporate' und schwer empfinden, ist dies eine Wohltat. Es ist noch jung, also erwarte hier und da einen Bug oder ein fehlendes Feature, aber das Potenzial ist enorm.

Unterschied: Hybrid zwischen Aufgabenliste und einfachen Dokumenten

Wählen Sie dies, wenn: eine moderne Benutzeroberfläche möchtest und Zusammenarbeit benötigst

✓ Was uns gefällt

  • Schönes und intuitives Design
  • Mischung aus Aufgaben und Notizen
  • Gute kostenlose Version
  • Praktische 'Make with AI' Funktionen

✗ Was uns weniger gefällt

  • Keine native Windows App
  • Langsame Synchronisation
  • Fehler bei der Zusammenarbeit
  • Fehlende Kalenderansicht

Für wen ist OmniFocus wirklich die beste Wahl?

Wenn du vollständig im Apple-Ökosystem bist und GTD (Getting Things Done) nicht einfach eine Methode ist, sondern eine Lebensphilosophie, dann ist OmniFocus immer noch der Goldstandard. Das Tool ist für Menschen gebaut, die täglich 50+ Aufgaben verarbeiten, mit mehreren Projekten, die komplexe Abhängigkeiten haben. Denk an Projektmanager, die an 8 verschiedenen Kundenprojekten arbeiten, oder Berater, die für jedes Projekt separate Kontexte, Perspektiven und Reviewzyklen benötigen.

Auch wenn du jemand bist, der wirklich Kontrolle über jedes Detail deines Systems haben möchte, dann zahlst du für diese Flexibilität. OmniFocus erlaubt dir, Perspektiven zu erstellen, die genau das zeigen, was du sehen willst: alle Aufgaben mit Tag „warten-auf“, die länger als eine Woche offen stehen, sortiert nach Projekt und gefiltert nach Energielevel. Dieses Maß an Anpassbarkeit findest du nirgendwo anders.

Und ehrlich? Wenn du ohnehin schon ein MacBook, iPad und iPhone hast und hauptsächlich solo an deinen eigenen Projekten arbeitest, dann ist der Preis weniger schmerzhaft. Du zahlst einmalig für die Apps, kein Abonnement. Für jemanden, der sein System jahrelang ohne Probleme bezüglich Cross-Plattform oder Zusammenarbeit nutzt, kann das die Investition wert sein.

Warum solltest du eine OmniFocus Alternative suchen?

Die Apple Tax ist das größte Problem. Sobald du auch nur einen Windows-Laptop oder ein Android-Telefon in deinem Leben hast, bist du ausgeschlossen. Arbeitest du mit einem Partner zusammen, der auf Windows arbeitet? Kein OmniFocus für euch. Willst du im Büro deine Aufgaben auf einer Windows-Maschine checken? Pech gehabt. Du bist buchstäblich gezwungen, teure Apple-Hardware für jedes Gerät zu kaufen, auf dem du deine Aufgabenliste sehen willst. Das fühlt sich 2024 einfach überholt an.

Dann ist da die Komplexitätsmüdigkeit. OmniFocus gibt dir so viele Optionen, dass du stundenlang an deinem perfekten System herumbasteln kannst. Perspektiven erstellen, Tags kombinieren, Überprüfungszyklen einstellen, Defer-Dates versus Due-Dates verstehen. Für manche ist das herrlich, aber für viele wird es zu einem Zweitjob. Du verbringst mehr Zeit damit, dein System zu pflegen, als tatsächlich Aufgaben abzuhaken. Das merkst du besonders, wenn du ein paar Wochen nicht aktiv dabei warst: Dann blickst du auf einen Berg unorganisierter Aufgaben und musst erst aufräumen, bevor du wieder produktiv sein kannst.

Und Zusammenarbeit? Vergiss es. OmniFocus ist als Solo-Tool konzipiert. Sobald du Aufgaben mit deinem Partner, Teammitglied oder Assistenten teilen möchtest, stößt du gegen eine Wand. Du kannst kein Projekt delegieren, keine gemeinsame Liste führen, keine Aufgaben zuweisen. Für Freelancer, die mit einem VA arbeiten, oder Paare, die ihren Haushalt gemeinsam managen, ist das ein Dealbreaker.

Zum Schluss

Bist du Apple-Purist, möchtest aber weniger Komplexität? Things 3 gibt dir das schöne Design ohne die überwältigenden Optionen. Arbeitest du mit einer Mischung aus Windows und Apple? Todoist ist die zuverlässigste Cross-Platform-Option. Für Produktivitäts-Nerds, die ihr eigenes System aufbauen wollen, aber nicht an Apple gebunden sein möchten: Amazing Marvin bietet sogar noch mehr Anpassungsmöglichkeiten. Studenten und Freelancer mit begrenztem Budget finden in TickTick überraschend viel Funktionalität für einen Bruchteil des Preises. Und kleine Teams, die GTD gemeinsam anwenden wollen? Nozbe ist speziell dafür entwickelt.

Ich selbst würde mich für Things 3 entscheiden, wenn ich vollständig auf Apple setze und einfach möchte, dass mein System ohne Aufwand funktioniert. Oder für Todoist, wenn ich auch nur ein einziges Nicht-Apple-Gerät verwende. Aber es hängt wirklich davon ab, wie viel Zeit du in dein System investieren möchtest versus wie viel Zeit du damit verbringen möchtest, tatsächlich Dinge zu erledigen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meine OmniFocus Datenbank nach Todoist exportieren?

Nicht direkt. OmniFocus exportiert nach CSV, aber die Struktur ist komplex. Du wirst oft Skripte (via Omni Automation) oder Zwischenschritte über Tools wie Excel verwenden müssen, um deine Daten sauber in Todoist zu bekommen.

Welche Alternative hat die beste 'Review' Funktion wie OmniFocus?

Amazing Marvin und Things 3 kommen am nächsten heran. Amazing Marvin hat eine spezifische 'Review' Strategie, die du aktivieren kannst. Things 3 erzwingt es weniger, hat aber einen klaren Workflow, um 'Upcoming' Aufgaben wöchentlich zu checken.

Gibt es eine OmniFocus Alternative mit einmaligem Kauf?

Ja, Things 3 ist die bekannteste. Du zahlst pro Plattform (Mac, iPad, iPhone) einmalig. Es gibt kein monatliches Abonnement, im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wie Todoist oder TickTick.

Funktioniert OmniFocus Web gut genug, um auf Windows umzusteigen?

Ehrlich gesagt: nein. Die Web-Version von OmniFocus ist ein 'Companion', kein vollständiger Ersatz. Sie ist langsamer, vermisst Tastaturkürzel und Offline-Unterstützung. Wenn du Vollzeit auf Windows arbeitest, bist du mit Todoist oder TickTick besser bedient.