Für wen ist Asana die beste Wahl?
Asana ist für mittelgroße bis große Teams konzipiert, die komplexe Projekte mit mehreren Abhängigkeiten und Stakeholdern verwalten. Das Tool bietet Portfolio-Übersichten und Workload-Management, die Sie bei den meisten Alternativen nicht finden. Für Teams, die mit 5+ parallelen Projekten arbeiten und klare Berichterstattung an das Management benötigen, bleibt Asana die logische Wahl aufgrund der Tiefe in Planung und Tracking.
Auch für Marketingteams und Agenturen, die Kampagnen mit festen Workflows und Templates planen, hat Asana Vorteile: Die Kombination aus Zeitachsen, Formularen für Intakes und automatischer Aufgabenzuweisung funktioniert gut bei sich wiederholenden Prozessen. Die Investition von € 10,99 bis € 24,99 pro Benutzer pro Monat ist dann gerechtfertigt durch die Zeitersparnis in der Projektkoordination.
Arbeiten Sie mit externen Partnern oder Kunden, die bereits in Asana sind? Dann vermeiden Sie doppelte Arbeit, indem Sie auf derselben Plattform bleiben. Die Integrationen mit Slack, Microsoft Teams und Google Workspace ermöglichen es, aus Ihren bestehenden Tools heraus Aufgaben zu erstellen, ohne ständig zwischen Plattformen zu wechseln.
Warum sollte man eine Asana-Alternative suchen?
Der Preis ist für viele Nutzer ein wichtiger Faktor. Bei Teams von 15 Personen zahlen Sie bereits € 164,85 pro Monat für das Premium-Abonnement, was sich auf € 1.978,20 pro Jahr beläuft. Für kleine Teams oder Startups, die hauptsächlich Aufgabenlisten und Deadlines verfolgen möchten, ist das schwer zu rechtfertigen. Tools wie ClickUp und Notion bieten vergleichbare Basisfunktionalität ab € 5 bis € 8 pro Benutzer.
Ein weiterer häufig genannter Grund ist die Lernkurve und Komplexität. Asana bietet mehrere Ansichten, Custom Fields, Regeln und Templates, die für Teams von 3 bis 5 Personen oft überdimensioniert sind. Neue Benutzer benötigen durchschnittlich 2 bis 3 Wochen, um das Tool vollständig zu verstehen. Alternativen wie Trello bieten ein einfacheres Kanban-Board, mit dem Sie innerhalb einer Stunde loslegen können.
Für Softwareteams kommt Asana bei spezifischen Development-Workflows zu kurz. Das Tool bietet keine native Sprint-Planung, Story Points oder Code-Integrationen mit GitHub und GitLab. Entwickler wechseln zu Linear oder Jira, weil diese Tools für agile Methoden konzipiert sind und Keyboard-Shortcuts bieten, die schneller funktionieren als Klicken. Auch das Fehlen von Offline-Zugang ist für Teams, die regelmäßig ohne Internet arbeiten, ein Dealbreaker.
Zum Schluss
Die Wahl hängt von Ihren Prioritäten ab. Für Teams, die alle Arbeitstools konsolidieren möchten, ist ClickUp die beste Option mit Docs, Whiteboards und Time Tracking in einer Plattform. Bei begrenztem Budget bietet Trello den größten Wert für einfache Projekte unter € 5 pro Benutzer. Softwareteams, die bereits in GitHub arbeiten, profitieren von den nativen Integrationen in Linear. Suchen Sie die größte Überschneidung mit Asana hinsichtlich Features? Dann kommt Monday.com am nächsten mit vergleichbaren Zeitachsen und Automatisierungen. Für Teams, die Dokumentation und Aufgaben kombinieren möchten, ist Notion besser geeignet aufgrund der flexiblen Datenbankstruktur und Wiki-Funktionalität.













