Vergleich

Coda vs Notion

Coda

Coda

4.4/5

Coda anzeigen →
VS
Notion

Notion

4.4/5

Notion anzeigen →
Schnelles Urteil

Notion gewinnt für die meisten Nutzer: schneller zu erlernen, bessere mobile App und angenehmer in der Nutzung. Coda ist für Power-User, die komplexe Workflows erstellen und keine Angst vor einer steilen Lernkurve haben - plus große Teams, die mit dem Maker-Preismodell sparen.

AutorVon Ruud Caris9 Januar 2026

Vergleich auf einen Blick

Merkmal
Coda
Notion
Kostenloser Plan
Ja - unbegrenzt Editoren/Viewer, max. 50 Objekte pro Dokument
Ja - unbegrenzt für Einzelpersonen, 5MB Dateilimit
Ab Preis
€10/Monat (nur Maker zahlen)
€10/Monat (pro Nutzer)
Plattformen
Android, iOS, Web
MacOS, Windows, Android, iOS, Web
Mobile App
Langsam und nicht intuitiv
Schnell und benutzerfreundlich
Formeln
Leistungsstark, vergleichbar mit Programmiersprache
Basis-Formeln, begrenzte Logik
Automatisierungen
Native Buttons und Automations
Begrenzte native Automations
Integrationen
Packs: tiefe Integrationen mit Daten-Sync
Embeds und Basis-Integrationen
Offline-Modus
Nicht vollständig
Nicht vollständig (nur gecachte Inhalte)
Lernkurve
Steil, besonders für nicht-technische Nutzer
Relativ niedrig, intuitives Blocksystem
Templates & Community
Kleinere Community, weniger Templates
Riesige Community, tausende Templates
Website veröffentlichen
Möglich, aber begrenzt
Notion Sites mit Custom Domains
AI-Funktionen
Coda AI Assistent, Coda Brain (Enterprise-Suche)
Notion AI zum Schreiben und Zusammenfassen

Coda und Notion ähneln sich: All-in-One-Plattformen, auf denen du Dokumente, Datenbanken und Kollaborationstools kombinierst. Aber während Coda dir einen App-Builder in die Hand gibt, bietet Notion vor allem einen flexiblen Arbeitsbereich. Für wen ist welche geeignet?

Coda in Kürze

Coda kombiniert Dokumente mit Tabellenkalkulationen und fügt interaktive Elemente hinzu: Schaltflächen, die Aktionen ausführen, Automatisierungen, die Workflows steuern, und Packs, die externe Tools wie Slack und Jira direkt in deine Dokumente integrieren. Die Plattform richtet sich an Teams, die interne Tools erstellen möchten, ohne Code zu schreiben. Die Formel-Engine ist leistungsstark, erfordert jedoch eine steile Lernkurve. Das einzigartige Preismodell berechnet nur Kosten für ‚Makers‘ – Personen, die schauen oder bearbeiten, zahlen nichts.

Notion in Kürze

Notion ist ein flexibler Arbeitsbereich, in dem du Notizen, Aufgaben, Wikis und Datenbanken auf einer übersichtlichen Plattform kombinierst. Das Blocksystem macht es einfach, Seiten aufzubauen, während relationale Datenbanken für Struktur sorgen. Die Oberfläche ist visuell ansprechend und relativ intuitiv. Kürzlich fügte Notion native Formulare, Diagramme und eine Sites-Funktion hinzu, mit der du Seiten als Website veröffentlichst. Die mobile App funktioniert gut, und die Community bietet Tausende von Templates für jeden denkbaren Verwendungszweck.

Coda vs Notion: die Unterschiede

Der größte Unterschied liegt in der Philosophie. Coda möchte, dass du Tools baust. Du erstellst Dokumente, die als Mini-Anwendungen funktionieren: ein CRM mit Schaltflächen, die automatisch E-Mails versenden, eine Bestandsverwaltung, die über Packs Daten aus anderen Systemen abruft, einen Projekttracker mit fortgeschrittenen Formeln, die Berechnungen durchführen. Diese Leistungsfähigkeit bringt Komplexität mit sich. Die Lernkurve ist steil, besonders für nicht-technische Benutzer. Notion hingegen hält es einfacher. Du erstellst Seiten mit Blöcken, machst Datenbanken mit Ansichten und verbindest sie mit Beziehungen. Es fühlt sich mehr wie eine flexible Notiz-App an als ein App-Builder.

Diese Philosophie zeigt sich in den Formeln. Codas Formelsprache ähnelt einer Programmiersprache: leistungsstark, logisch aufgebaut und geeignet für komplexe Berechnungen. Notions Formeln sind begrenzter. Sie funktionieren gut für Basis-Berechnungen, aber sobald du fortgeschrittene Logik benötigst, stößt du an Grenzen. Power-User wählen oft Coda genau aus diesem Grund.

Die mobile Erfahrung unterscheidet sich auch enorm. Notions mobile App ist schnell und intuitiv – du kannst unterwegs Notizen machen, Datenbanken aktualisieren und Seiten durchsuchen ohne Frustration. Coda auf dem Handy fühlt sich langsam und clunky an. Für Teams, die viel im Feld arbeiten oder unterwegs zusammenarbeiten müssen, ist das ein wichtiger Unterschied.

Dann ist da das Preismodell. Coda berechnet nur Kosten für ‚Doc Makers‘ – Personen, die Dokumente erstellen und bearbeiten. Editors und Viewers sind kostenlos, unbegrenzt. Für große Teams, die hauptsächlich zuschauen oder leichte Anpassungen vornehmen, spart das enorm an Kosten. Notion berechnet pro Benutzer, unabhängig davon, ob du nur schaust oder aktiv bearbeitest. Kürzlich erhöhte Notion die Preise: der Plus-Plan stieg von $ 8 auf $ 10 pro Monat (jährlich). Für kleine Teams oder Solo-Benutzer ist Notions kostenloser Plan jedoch großzügiger: keine Begrenzung bei Blöcken für Einzelpersonen, während Coda Dokumente auf 50 Objekte und 1000 Zeilen begrenzt.

Offline arbeiten ist ein weiterer Schmerzpunkt. Notion hat keinen vollständigen Offline-Modus – du kannst zwar gecachte Inhalte ansehen, aber nicht zuverlässig ohne Internet bearbeiten. Coda hat dieses Problem auch, aber dort erwartet man es weniger, weil die Plattform sich auf Integrationen und Echtzeit-Daten konzentriert.

Aktuelle Updates zeigen die unterschiedlichen Richtungen. Coda startete Coda Brain für KI-gesteuerte Enterprise Search und Sync Pages für bidirektionale Synchronisierung zwischen Dokumenten. Notion fügte Charts hinzu, um Datenbanken zu visualisieren, Forms für native Formulare und Sites, um Seiten mit Custom Domains zu veröffentlichen. Notion bewegt sich in Richtung einer breiteren Plattform, Coda fokussiert sich auf tiefere Integration und Automatisierung.

Die Preise im Vergleich

Beide Plattformen bieten einen kostenlosen Plan. Notions kostenlose Version ist großzügiger für Einzelpersonen: keine Begrenzung bei Blöcken, aber begrenzte Dateigröße (5MB) und kurze Seitenhistorie (7 Tage). Codas kostenloser Plan begrenzt Dokumente auf 50 Objekte und 1000 Zeilen, bietet aber unbegrenzt viele Editors und Viewers.

Die kostenpflichtigen Pläne starten beide bei € 10 pro Monat (Jahresabonnement). Codas Pro-Plan kostet € 10, der Team-Plan € 30. Notions Plus-Plan kostet € 10, der Business-Plan € 20. Achtung: Coda rechnet nur für Doc Makers ab, Notion pro Benutzer. Ein Team von 10 Personen, bei dem 2 Personen Dokumente erstellen und 8 nur zuschauen, zahlt bei Coda € 20 pro Monat (2 Makers). Bei Notion zahlst du für alle 10 Benutzer: € 100 pro Monat im Plus-Plan.

Bei Monatsabonnements liegen die Preise höher. Coda Pro wird € 12, Team € 36. Notion Plus wird € 12, Business € 24. Der Preisunterschied wächst also, je größer dein Team wird und je mehr Personen nur zuschauen müssen.

Fazit

Notion gewinnt für die meisten Benutzer. Die Oberfläche ist schneller zu erlernen, die mobile App funktioniert besser, und für kleine Teams oder Solo-Benutzer ist der kostenlose Plan großzügiger. Die kürzlich hinzugefügten Features wie Charts, Forms und Sites machen die Plattform vollständiger, ohne dass du in Komplexität versinkst.

Coda ist die bessere Wahl für Power-User und große Teams. Wenn du komplexe Workflows automatisieren möchtest, fortgeschrittene Formeln benötigst oder tief in externe Tools über Packs integrieren willst, bietet Coda Möglichkeiten, die Notion nicht hat. Das Preismodell spart enorm bei Teams, wo viele Personen nur zuschauen müssen. Aber bereite dich auf eine steile Lernkurve und eine enttäuschende mobile Erfahrung vor.

Arbeitest du solo oder mit einem kleinen Team, möchtest du vor allem Notizen machen und Datenbanken pflegen, und ist eine gute mobile App wichtig? Wähle Notion. Baust du interne Tools, hast du große Teams mit vielen Viewers, und hast du keine Angst vor Komplexität? Wähle Coda.

Welches passt zu dir?

Wähle Coda, wenn du...

  • komplexe Workflows und Automatisierungen erstellen möchten
  • fortgeschrittene Formeln und Datenmanipulation benötigen
  • ein großes Team mit vielen Viewern haben, die nicht bezahlen müssen
  • tief mit externen Tools integrieren möchten (Slack, Jira, Google)
  • interne Tools ohne Code-Schreiben ersetzen möchten

Wähle Notion, wenn du...

  • eine intuitive, visuell ansprechende Oberfläche wichtig finden
  • viel unterwegs arbeiten und eine gute mobile App benötigen
  • schnell starten möchten ohne lange Lernkurve
  • Seiten als Website veröffentlichen möchten
  • hauptsächlich Notizen und Basis-Datenbanken benötigen
  • ein kleines Team oder solo arbeiten

Häufig gestellte Fragen

Kann ich kostenlos von Coda zu Notion wechseln (oder umgekehrt)?

Beide Plattformen bieten Exportfunktionen, aber eine direkte Migration ist nicht möglich. Sie müssen Inhalte manuell oder über Tools von Drittanbietern übertragen. Coda exportiert nach CSV und Excel, Notion nach Markdown und CSV. Komplexe Strukturen (Formeln, Automatisierungen) gehen beim Export verloren.

Welches Tool ist günstiger für ein Team von 20 Personen?

Das hängt davon ab, wie viele Personen aktiv Dokumente erstellen. Wenn 5 Personen Maker sind und 15 nur zuschauen, zahlen Sie bei Coda €50/Monat (5 Maker × €10). Bei Notion zahlen Sie €200/Monat (20 Nutzer × €10). Codas Maker-Preismodell gewinnt bei Teams mit vielen Viewern.

Kann ich offline in Coda oder Notion arbeiten?

Beide Tools haben keinen vollständigen Offline-Modus. Notion zeigt gecachte Inhalte an, aber Bearbeiten ohne Internet ist unzuverlässig. Coda hat dasselbe Problem. Für zuverlässiges Offline-Arbeiten sollten Sie nach Alternativen wie Obsidian oder lokalen Tools suchen.

Ist Coda schwieriger zu erlernen als Notion?

Ja, die Lernkurve von Coda ist steiler. Die Plattform bietet mehr Leistung (Formeln, Packs, Automatisierungen), erfordert aber Zeit zum Verstehen. Notions Blocksystem ist intuitiver und Sie sind schneller produktiv. Nicht-technische Nutzer wählen oft Notion.

Welches Tool hat bessere Datenbank-Funktionalität?

Coda hat leistungsstärkere Datenbanken mit fortgeschrittenen Formeln und bidirektionalen Beziehungen. Notions Datenbanken sind visuell ansprechender und einfacher einzurichten, vermissen aber komplexe Logik. Für datenintensive Workflows gewinnt Coda, für übersichtliche Datenbanken mit schönen Layouts gewinnt Notion.

Kann ich externe Tools in beide Plattformen integrieren?

Coda bietet Packs: tiefe Integrationen, die Daten aus Tools wie Slack, Jira und Google Calendar direkt in Tabellen ziehen und synchronisieren. Notion hat Basis-Integrationen und Embeds, aber keine bidirektionale Synchronisation. Für echte Datenintegration ist Coda leistungsstärker.

VS

Coda vs Notion