Vergleich

Monday.com vs Trello

Monday.com

Monday.com

4.5/5

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VS
Trello

Trello

4.4/5

Trello anzeigen →
Schnelles Urteil

Für die meisten Teams ist Trello die bessere Wahl: günstiger, schneller zu erlernen und der kostenlose Plan ist tatsächlich nutzbar. Monday.com ist für Organisationen, die komplexe Workflows, umfangreiche Berichte und projektübergreifende Dashboards benötigen.

AutorVon Ruud Caris10 Januar 2026

Vergleich auf einen Blick

Merkmal
Monday.com
Trello
Kostenloser Plan
Ja - max. 2 Benutzer, 3 Boards
Ja - max. 10 Benutzer, 10 Boards
Ab Preis
€9/Monat (min. 3 Seats)
€5/Monat
Plattformen
MacOS, Windows, Android, iOS, Web
MacOS, Windows, Android, iOS, Web
Ansichten
Kanban, Gantt, Zeitleiste, Tabelle, Dashboard
Kanban, Zeitleiste, Tabelle, Kalender, Dashboard
Automatisierung
Erweitert, board-übergreifende Workflows
Butler - einfacher, 250 Befehle kostenlos
Berichterstattung
Umfangreiche Dashboards, multi-board Daten
Begrenzt, Power-Ups erforderlich
Zeiterfassung
Ja - nur im Pro-Plan (€19/Monat)
Nein - nur über Power-Ups
Lernkurve
Steiler - viele Optionen und Konfiguration
Flach - sofort verständlich
Integrationen
Slack, Zoom, Gmail - ab Standard
Power-Ups - Atlassian Ökosystem
Mobile App
Eingeschränkter als Desktop
Besser für Kanban, fehlt Funktionalität

Monday.com und Trello sind beide visuelle Projektmanagement-Tools, aber die Gemeinsamkeit hört dort auf. Monday.com ist eine Work OS Plattform mit erweiterten Automatisierungen und Berichten. Trello bleibt ein einfaches Kanban-Tool, das du in fünf Minuten verstehst. Welches passt zu deiner Arbeitsweise?

Monday.com in Kürze

Monday.com ist eine visuelle Work OS-Plattform, die Teams hilft, Projekte, Workflows und Aufgaben zu planen und zu automatisieren. Sie bietet viele Ansichten: Kanban, Gantt, Zeitachsen, Dashboards. Du kannst Spalten an deinen eigenen Workflow anpassen und komplexe Automatisierungen ohne Code einrichten. Monday.com hat auch spezifische Produkte für CRM und Softwareentwicklung. Die Stärke liegt in der Flexibilität und der Möglichkeit, Daten aus mehreren Boards in einem Dashboard zu kombinieren. Das macht es geeignet für größere Teams mit komplexen Projekten.

Trello in Kürze

Trello organisiert Projekte nach der Kanban-Methode: Boards mit Listen und Karten, die du hin und her ziehst. Es ist auf Einfachheit ausgelegt. Du erstellst ein Board, fügst Listen hinzu und beginnst mit dem Verschieben von Karten. Butler-Automatisierung hilft bei sich wiederholenden Aufgaben, und Power-Ups fügen zusätzliche Funktionalität hinzu. Trello ist Teil des Atlassian-Ökosystems, was es praktisch macht, wenn du bereits Jira oder Confluence nutzt. Die kostenlose Version ist für kleine Teams und Einzelnutzer brauchbar.

Monday.com vs Trello: die Unterschiede

Der größte Unterschied liegt in der Komplexität. Trello basiert auf einem Konzept: Kanban-Boards mit Karten. Du ziehst Aufgaben von links nach rechts. Das ist es. Monday.com bietet viel mehr Ansichten: Kanban, Gantt-Charts, Zeitachsen, Tabellen, Kalender. Du kannst pro Board wählen, wie du die Daten betrachtest. Für Teams, die unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Projekt benötigen, ist das leistungsstark. Für Teams, die einfach Aufgaben abhaken wollen, fühlt es sich wie Overkill an.

Die Automatisierungen gehen auch weit auseinander. Trellos Butler lässt dich einfache Regeln erstellen: „Wenn eine Karte zu ‚Fertig‘ geht, sende eine Benachrichtigung.“ Monday.com geht viel weiter mit Abhängigkeiten zwischen Boards, Statusänderungen, die andere Aufgaben auslösen, und Integrationen, die automatisch Daten synchronisieren. Nutzer nennen Monday.com oft ‚Excel auf Steroiden‘ wegen dieser Möglichkeiten. Aber diese Leistungsfähigkeit erfordert auch Zeit zum Lernen. Trellos Automatisierung funktioniert direkt ohne Anleitung.

Berichterstattung ist ein weiterer wichtiger Unterschied. Monday.com hat umfangreiche Dashboards, wo du Daten aus mehreren Projekten kombinierst. Du siehst Fortschritt, Engpässe und Team-Kapazität auf einen Blick. Trello fehlt diese native Berichtsfunktionalität. Du brauchst bezahlte Power-Ups für selbst Basis-Berichte. Für das Management, das Überblick haben möchte, ist das ein Dealbreaker. Für Teams, die einfach Arbeit erledigen wollen, ist es weniger relevant.

Dann die Struktur. Trello arbeitet mit losen Karten, die du frei verschiebst. Monday.com arbeitet mit Zeilen in einer Datenbank. Das klingt technisch, aber es macht einen großen Unterschied. In Trello können Karten schnell chaotisch werden, wenn du Hunderte von Aufgaben hast. In Monday.com bleibt alles strukturiert in Spalten mit festen Datentypen. Die neue MondayDB-Infrastruktur hat die Geschwindigkeit bei großen Projekten verbessert. Trotzdem bleibt Trello visuell ruhiger für Menschen, die schnell von zu vielen Informationen überfordert werden.

Mobiles Arbeiten ist auf beiden Plattformen möglich, aber mit Einschränkungen. Monday.coms mobile App wird oft als eingeschränkter im Vergleich zur Desktop-Version empfunden. Komplexe Dashboards und Gantt-Charts sind auf einem kleinen Bildschirm schwer lesbar. Trellos Karten passen besser auf Mobilgeräte, aber auch dort fehlt Funktionalität, die auf dem Desktop verfügbar ist.

Die Preise im Vergleich

Beide Tools haben einen kostenlosen Plan, aber mit unterschiedlichen Einschränkungen. Trellos kostenlose Version unterstützt maximal 10 Mitarbeiter pro Workspace, 10 Boards und 250 Automatisierungsbefehle pro Monat. Für einen Einzelnutzer oder ein kleines Duo ist das reichlich ausreichend. Monday.coms kostenloser Plan beschränkt dich auf 2 Benutzer und 3 Boards, ohne Integrationen oder Automatisierungen. Das ist hauptsächlich dazu gedacht, das Tool zu testen.

Bei kostenpflichtigen Plänen wird der Unterschied größer. Trello beginnt bei € 5 pro Monat für den Standard-Plan (bei Jahresabonnement). Monday.com startet bei € 9 pro Monat für den Basic-Plan. Aber Achtung: Monday.com rechnet pro Seat mit einem Minimum von 3 Nutzern. Das bedeutet, dass du mindestens € 27 pro Monat zahlst, selbst wenn ihr zu zweit seid. Für Freelancer und Duos ist das ein großer Schmerzpunkt.

Trello’s Premium-Plan kostet € 10 pro Monat und gibt dir unbegrenzte Boards, erweiterte Automatisierung und mehr Power-Ups. Monday.com’s Standard-Plan (€ 12 pro Monat pro Seat) fügt Zeitstrahlen und Integrationen hinzu. Für umfangreiche Funktionen wie Zeiterfassung benötigst du den Pro-Plan: € 19 pro Monat pro Seat. Rechnest du die mindestens 3 Seats zusammen, bist du schnell bei € 57 pro Monat.

Monday.com hat auch die Preise erhöht und Produkte in Work Management, CRM und Dev aufgespalten. Willst du die volle Funktionalität über diese Bereiche? Dann zahlst du für mehrere Produkte. Trello hat keine Preiserhöhungen in den Abonnements durchgeführt, aber das kostenlose Collaborator-Limit eingeführt. Das zwingt wachsende Teams schneller zu einem kostenpflichtigen Plan.

Fazit

Monday.com gewinnt, wenn du komplexe Projekte verwaltest, umfangreiche Berichte benötigst oder mit größeren Teams arbeitest. Die Automatisierungen sind leistungsfähiger und die verschiedenen Ansichten geben dir mehr Kontrolle. Aber du zahlst für diese Funktionalität, sowohl in Geld als auch in Lernzeit.

Trello gewinnt bei Einfachheit und Preis. Der kostenlose Plan ist nutzbar für echte Projekte, nicht nur für eine Testphase. Das Kanban-Interface funktioniert direkt ohne Schulung. Für Solo-Nutzer, kleine Teams und einfache Projekte ist es die logische Wahl. Auch wenn Budget ein wichtiger Faktor ist.

Die meisten Teams sind besser mit Trello beraten, wenn sie einfach Aufgaben organisieren wollen. Wähle Monday.com, wenn dir Skalierbarkeit, Berichte und erweiterte Workflows wichtiger sind als eine niedrige Einstiegshürde.

Welches passt zu dir?

Wähle Monday.com, wenn du...

  • komplexe Projekte mit Abhängigkeiten verwaltest
  • umfangreiche Berichte und Dashboards benötigst
  • mit größeren Teams (5+ Personen) arbeitest
  • Workflows über mehrere Projekte hinweg automatisieren möchtest
  • CRM oder Development Tools in derselben Plattform haben möchtest

Wähle Trello, wenn du...

  • einfache Kanban-Projekte organisierst
  • eine niedrige Einstiegshürde wichtig findest
  • alleine oder mit einem kleinen Team (bis 10 Personen) arbeitest
  • budgetbewusst bist und einen nutzbaren kostenlosen Plan möchtest
  • bereits Atlassian Tools wie Jira oder Confluence verwendest

Häufig gestellte Fragen

Kann ich kostenlos von Monday.com zu Trello wechseln?

Beide Tools haben Export-Funktionen, aber es gibt kein direktes Migrations-Tool. Du musst Boards manuell in Trello neu aufbauen. Für kleine Projekte kostet das einige Stunden, für große Datenbanken kann es tagelange Arbeit sein.

Funktioniert Trello offline?

Trello hat begrenzte Offline-Funktionalität in den mobilen Apps. Du kannst Karten ansehen, die du zuvor geladen hast, aber Änderungen synchronisieren sich erst, wenn du wieder online bist. Monday.com hat vergleichbare Einschränkungen.

Kann ich Monday.com mit 2 Personen nutzen?

Technisch ja, aber du zahlst für mindestens 3 Seats. Der kostenlose Plan unterstützt 2 Benutzer, aber es fehlen Integrationen und Automatisierungen. Für ernsthaftes Arbeiten zahlst du also mindestens €27 pro Monat.

Sind die Automatisierungen von Trello ausreichend?

Für Basis-Workflows wie Benachrichtigungen, Deadlines und Karten-Verschiebungen ja. Für komplexe Szenarien mit Abhängigkeiten zwischen Projekten oder bedingter Logik reicht es nicht aus. Dann ist Monday.com oder ein dediziertes Automatisierungs-Tool erforderlich.

Welches Tool ist besser für Remote-Teams?

Beide funktionieren gut für Remote-Zusammenarbeit mit Echtzeit-Updates und Kommentarfunktionen. Monday.com hat bessere Berichterstattung für Management-Aufsicht. Trello ist einfacher für Teams, die nicht täglich im selben Tool arbeiten.

Kann ich Gantt-Charts in Trello erstellen?

Nur über bezahlte Power-Ups wie Placker oder TeamGantt. Monday.com hat Gantt-Ansichten nativ eingebaut ab dem Standard-Plan, obwohl Benutzer sie als etwas begrenzt empfinden im Vergleich zu dedizierten Gantt-Tools.

VS

Monday.com vs Trello