Activepieces

Activepieces ist eine Open-Source, No-Code-Plattform für Unternehmensautomatisierung, mit der Sie Workflows zwischen verschiedenen Apps als kostengünstige Alternative zu Zapier erstellen können.

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Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Intuitive Drag-and-Drop-Oberfläche
  • Open-Source und selbst hostbar
  • Sehr günstige Preise
  • Unterstützt benutzerdefiniertes TypeScript/JS
  • Integrierte KI-Funktionen und Copilot
  • Was uns weniger gefällt

  • Weniger Integrationen als Zapier/Make
  • Planänderungen für Frühanwender
  • Andere Terminologie (Lernkurve)
  • Langsames Wachstum der Template-Bibliothek
  • Über Activepieces

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    Sie haben es satt, für jede Automatisierung tief in die Tasche zu greifen. Activepieces will das ändern. Diese Open-Source-Plattform ermöglicht es Ihnen, Workflows zwischen Apps zu erstellen, ohne ein Zapier-Abonnement zu benötigen, das Ihr Bankkonto leert.

    Wer steckt hinter Activepieces?

    Activepieces Inc. wurde 2022 von Mohammad AbuAboud und Ashraf Samhouri in Newark, Vereinigte Staaten, gegründet. Die beiden erkannten ein Problem, das viele Unternehmen kennen: Bestehende Automatisierungstools wie Zapier sind unglaublich leistungsstark, aber auch außergewöhnlich teuer. Zudem hat man keine Kontrolle darüber, wo die eigenen Daten landen.

    Ihre Lösung war einfach, aber ambitioniert. Eine vollständig Open-Source-Plattform entwickeln, die selbst gehostet werden kann, wodurch man die volle Kontrolle über seine Daten behält. Und gleichzeitig sollte sie für kleine Teams und Startups bezahlbar bleiben. Diese Vision kam offensichtlich gut an, denn das Projekt wurde in Y Combinator aufgenommen und sammelte $1K an Finanzierung ein.

    Mittlerweile nutzen mehr als 40.000 Teams Activepieces. Die Plattform bietet inzwischen über 400 Open-Source-Integrationen und hat ein einzigartiges Angebot auf dem Markt: unbegrenzte Tasks bei bezahlten Plänen. Kein Ärger mit dem Zählen jeder einzelnen Aktion, was bei Konkurrenten oft zu überraschend hohen Rechnungen führt.

    Für wen ist Activepieces geeignet?

    Activepieces richtet sich vor allem an Entwickler, IT-Teams und kleine bis mittlere Unternehmen, die Kontrolle über ihre Automatisierungen wollen. Marketing-Teams, die Workflows zwischen ihren Tools erstellen möchten, ohne ständig einen Entwickler fragen zu müssen, finden hier ebenfalls das Richtige.

    Das Tool ist ideal, wenn Sie technisch versiert genug sind, um es gegebenenfalls selbst zu hosten, oder wenn Sie nach einer kostengünstigen Alternative zu den großen Anbietern suchen. Die Kombination aus benutzerfreundlicher Oberfläche und der Möglichkeit, eigenen Code hinzuzufügen, macht es interessant für Teams mit unterschiedlichen technischen Kenntnissen.

    Wofür Activepieces weniger geeignet ist: Große Unternehmen, die eine vollständig verwaltete Lösung ohne jegliches technisches Setup wünschen. Wenn Sie absolut keine Zeit oder Kenntnisse haben, um eventuell etwas Konfiguration vorzunehmen, und Sie wollen einfach, dass alles out-of-the-box funktioniert, ohne jemals einen Blick darauf werfen zu müssen, dann ist eine vollständig verwaltete Enterprise-Lösung möglicherweise besser.

    Was kann Activepieces alles?

    Die kostenlose Version gibt Ihnen Zugang zur Kernfunktionalität: Workflows erstellen, Integrationen nutzen und Basis-KI-Credits. Für unbegrenzte Tasks, mehr aktive Flows, erweiterte KI-Funktionen und Features wie Git-Synchronisation benötigen Sie einen kostenpflichtigen Plan. Hier ist, was die Plattform zu bieten hat:

    • Visueller Drag-and-Drop Workflow Builder: Du erstellst Automatisierungen, indem du Blöcke miteinander verbindest. Kein Code nötig, wenn du das nicht möchtest. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und logisch aufgebaut, was die Lernkurve im Vergleich zu komplexeren Tools deutlich verkürzt.
    • Über 400 vorgefertigte App-Integrationen: Activepieces nennt diese Integrationen ‚Pieces‘. Du findest dort die üblichen Verdächtigen wie Google Workspace, Slack, Notion und HubSpot, aber auch weniger naheliegende Tools. Die Anzahl wächst stetig, liegt aber noch unter dem, was Zapier oder Make bieten.
    • Self-Hosting via Docker: Das ist der Punkt, wo sich Activepieces wirklich abhebt. Du kannst das komplette Tool auf deinen eigenen Servern laufen lassen, was bedeutet, dass deine Daten niemals das Gebäude verlassen. Für Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen oder einfach datenschutzbewusste Teams ist das Gold wert.
    • Integrierte KI-Agenten und Multi-Agent-Orchestrierung: Du kannst KI-Funktionalität direkt in deine Workflows einbauen, ohne externe Dienste. Denke an die Analyse von Texten, das Generieren von Inhalten oder das Klassifizieren von Daten. Die Multi-Agent-Funktion lässt verschiedene KI-Modelle innerhalb eines Workflows zusammenarbeiten.
    • Unterstützung für benutzerdefinierten Code: Wenn die Standardblöcke nicht ausreichen, kannst du einfach JavaScript oder TypeScript hinzufügen. Das gibt dir die Flexibilität, Sonderfälle zu lösen, ohne auf Einschränkungen zu stoßen.
    • Git-Synchronisation und Versionsverwaltung: Deine Workflows können mit Git-Repositories synchronisiert werden. Das macht die Zusammenarbeit einfacher und gibt dir die Möglichkeit, auf frühere Versionen zurückzugreifen, falls etwas schiefgeht. Ideal für Teams, die Workflows als Code behandeln möchten.

    Was kostet Activepieces?

    Activepieces hat einen kostenlosen Plan, mit dem Sie starten können. Sie erhalten 1.000 Tasks pro Monat, 2 aktive Flows, 1 Tabelle und 200 KI-Credits. Das reicht aus, um zu experimentieren und kleine Automatisierungen auszuführen.

    Der Plus-Plan kostet $1 pro Monat und bietet unbegrenzte Aufgaben, 10 aktive Flows, 5 Tabellen und 2.000 KI-Credits. Hier wird das Wertversprechen wirklich deutlich. Bei Konkurrenten zahlt man oft pro Aufgabe, was bei intensiver Nutzung schnell teuer wird. Hier zahlt man einen festen Betrag und kann so viel automatisieren wie man möchte.

    Für größere Teams gibt es den Business-Plan für $1 pro Monat. Man erhält dann 50 aktive Flows, unbegrenzte Tabellen und 10.000 KI-Credits. Außerdem bekommt man Zugang zu prioritärem Support und erweiterten Funktionen wie SSO und Audit-Logs.

    Es gibt auch einen Embed Light-Plan für $1 pro Monat, der für Unternehmen gedacht ist, die Activepieces in ihr eigenes Produkt einbetten möchten. Dies ist relevant für SaaS-Unternehmen, die ihren Kunden Automatisierung als Feature anbieten wollen.

    Neue Nutzer erhalten 14 Tage kostenlose Testversion, um die kostenpflichtigen Funktionen auszuprobieren. Und nicht vergessen: Man kann die Open-Source-Version auch völlig kostenlos selbst hosten, wenn man über die technischen Kenntnisse verfügt.

    Worauf sollten Sie achten?

    Die Anzahl der Integrationen liegt noch immer hinter etablierten Anbietern wie Zapier und Make zurück. Wenn man einen Nischenmarkt bedient oder sehr spezifische Tools verwendet, kann es sein, dass die benötigte Integration noch nicht verfügbar ist. Man kann dann zwar selbst ein ‚Piece‘ erstellen, aber das erfordert technisches Know-how.

    Activepieces verwendet andere Begrifflichkeiten als man vielleicht gewohnt ist. Wo andere Tools ‚Zaps‘ oder ‚Scenarios‘ haben, spricht Activepieces von ‚Flows‘ und ‚Pieces‘. Das ist an sich nicht schlimm, bedeutet aber, dass man sich erst eingewöhnen muss, wenn man von einem anderen Tool wechselt.

    Die Template-Bibliothek wächst langsam. Bei Konkurrenten findet man tausende vorgefertigte Templates für häufige Anwendungsfälle. Bei Activepieces ist diese Sammlung noch begrenzt, was bedeutet, dass man öfter von Grund auf neu beginnen muss. Für manche Nutzer ist das durchaus angenehm, aber wenn man schnell starten möchte, kann es frustrierend sein.

    Ein spezifischer Kritikpunkt für frühe Nutzer: Personen, die über AppSumo einen Lifetime-Deal gekauft haben, fühlen sich durch jüngste Änderungen in der Abonnementstruktur und den Limits benachteiligt. Das Unternehmen hat die Bedingungen auf eine Weise angepasst, die nicht jedem gefällt. Dies sollte man im Auge behalten, wenn man erwägt, eine langfristige Verpflichtung einzugehen.

    Activepieces Alternativen

    Activepieces ist nicht der einzige Anbieter im Automatisierungsmarkt. Hier sind die wichtigsten Alternativen und wann man sich für diese entscheiden sollte:

    • Zapier: Entscheide dich hierfür, wenn du die allergrößte Bibliothek an Integrationen benötigst und Budget keine Rolle spielt. Zapier hat schlichtweg die meisten Verbindungen, aber dafür zahlst du auch ordentlich. Jede Aufgabe zählt mit, und das summiert sich schnell.
    • Make: Das ist das richtige Tool für dich, wenn du sehr komplexe, visuelle Verzweigungen erstellen möchtest, ohne die Notwendigkeit von Self-Hosting. Make hat einen leistungsstarken visuellen Editor, der mehr Möglichkeiten für komplexe Logik bietet, aber es ist proprietäre Software und kann für Anfänger überwältigend sein.
    • n8n: Wähle n8n, wenn du eine stärker entwicklerorientierte, knotenbasierte Benutzeroberfläche bevorzugst. Beide Tools sind Open-Source (oder Fair-Code im Fall von n8n), aber n8n richtet sich deutlicher an technische Nutzer, die gerne alles genau nach ihren Vorstellungen einrichten.

    Häufig gestellte Fragen

    Hier sind Antworten auf die häufigsten Fragen zu Activepieces:

    Ist Activepieces wirklich kostenlos nutzbar?

    Ja, es gibt einen kostenlosen Cloud-Plan mit 1.000 Aufgaben pro Monat. Darüber hinaus kann man die Open-Source-Version völlig kostenlos selbst auf eigenen Servern hosten. Man zahlt dann nur für die Infrastruktur, auf der man es betreibt.

    Kann ich eigene Integrationen erstellen?

    Ja, Activepieces basiert auf TypeScript und ermöglicht es Entwicklern, einfach eigene ‚Pieces‘ (Integrationen) zu schreiben und hinzuzufügen. Die Dokumentation erklärt, wie man dies macht, und man kann seine benutzerdefinierten Pieces mit der Community teilen.

    Wie unterscheidet sich die Preisgestaltung von der Konkurrenz?

    Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die pro Aufgabe oder Operation abrechnen, bietet Activepieces unbegrenzte Aufgaben in ihren kostenpflichtigen Cloud-Plänen. Dies macht die Kosten vorhersehbar und kann bei intensiver Nutzung erheblich günstiger ausfallen.

    Fazit

    Activepieces bietet einen interessanten Mittelweg zwischen Benutzerfreundlichkeit und technischer Flexibilität. Die unbegrenzten Aufgaben in den kostenpflichtigen Plänen machen es finanziell attraktiv für Teams, die viel automatisieren. Die Möglichkeit des Self-Hosting ist wertvoll für Unternehmen mit spezifischen Datenschutz- oder Compliance-Anforderungen.

    Das Tool eignet sich am besten für technisch versierte Teams, die die Balance zwischen einer No-Code-Oberfläche und der Möglichkeit suchen, eigenen Code hinzuzufügen. Wenn man von Zapier wechselt, weil die Kosten aus dem Ruder laufen, ist dies ein ernstzunehmender Kandidat. Für absolute Anfänger ohne jeglichen technischen Hintergrund kann die Lernkurve etwas steiler sein als bei vollständig verwalteten Lösungen.

    Die geringere Anzahl an Integrationen und die begrenzte Template-Bibliothek sind Punkte, die man beachten sollte, aber die Plattform wächst schnell. Für Teams, die bereit sind, etwas mehr selbst herauszufinden im Austausch für niedrigere Kosten und mehr Kontrolle, ist Activepieces eine starke Option.

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