Agenda

4.1 / 5

Eine datumsbasierte Notiz-App für Apple-Nutzer, die Notizen mit Kalendereinträgen und Projekten verknüpft.

Verfügbar auf
MaciOS
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7 Tage kostenlos testen

Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Einzigartige datumsbasierte Zeitleiste
  • Nahtlose Apple Kalender Integration
  • Wunderschön minimalistisches Design
  • Kein Abonnement (Cash Cow Modell)
  • Notizen mit Events verknüpfen
  • Schnelle iCloud-Synchronisation
  • Fokus mit 'On the Agenda'
  • Was uns weniger gefällt

  • Keine Android oder Windows Version
  • Textbearbeitung iOS eingeschränkt
  • Lernkurve der einzigartigen Struktur
  • Begrenzte Exportmöglichkeiten
  • Keine Zusammenarbeit/Collaboration
  • Über Agenda

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    Sie hatten heute wieder vier Meetings. Und irgendwo zwischen Ihrem Posteingang und Ihrer To-do-Liste sind die Notizen der zweiten Besprechung verschwunden. Agenda versucht, dieses Problem zu lösen, indem Notizen mit Daten und Kalendereinträgen verknüpft werden. Eine Notiz-App, die Zeit ernst nimmt.

    Wer steckt hinter Agenda?

    Agenda wurde 2016 von Alexander Griekspoor und Drew McCormack über ihr Unternehmen Momenta B.V. in Aalsmeer gegründet. Beide sind Wissenschaftler, die jahrelang Frustration mit Notiz-Apps erlebten, die keine Rücksicht auf Zeit nahmen. Notizen standen immer losgelöst davon, wann etwas geschah, sodass man ständig nach Kontext suchen musste.

    Ihre Lösung war eine App, die Notizen direkt mit bestimmten Daten und Kalendereinträgen verknüpft. So entsteht automatisch eine Zeitleiste von Projekten, in der man genau sehen kann, was wann besprochen oder entschieden wurde. Das Konzept kam gut an: 2018 gewann Agenda einen Apple Design Award, eine prestigeträchtige Auszeichnung für App-Design.

    Was Agenda auch besonders macht, ist das Geschäftsmodell. Anstelle eines klassischen Abonnements entschieden sie sich für ein ‚Cash Cow‘ Modell: Man bezahlt für ein Jahr Updates, aber alle Features, die man in diesem Zeitraum freischaltet, darf man für immer weiter nutzen. Auch wenn man danach nicht mehr bezahlt. Ein fairer Ansatz, der in der App-Welt selten ist.

    Für wen ist Agenda?

    Agenda ist für Menschen gebaut, die im Apple-Ökosystem leben. Wenn Sie einen Mac, iPhone oder iPad haben und viel an Meetings teilnehmen, ist diese App interessant. Projektmanager, die einen Überblick darüber haben möchten, was wann besprochen wurde, finden hier einen logischen Workflow. Die App zwingt Sie dazu, Notizen in der Zeit zu platzieren, was beim Wiederfinden von Informationen hilft.

    Aber es gibt klare Grenzen. Nutzen Sie Windows oder Android? Dann können Sie Agenda nicht verwenden. Die App ist exklusiv für Apple-Geräte. Auch für Teams, die plattformübergreifend arbeiten, ist dies ein Problem. Und wenn Ihnen die Zusammenarbeit mit Kollegen wichtig ist, müssen Sie sich anderweitig umsehen. Agenda ist vor allem ein persönliches Notiz-Tool.

    Was kann Agenda alles?

    Die kostenlose Version von Agenda bietet die Kernfunktionalität: datumsbasierte Notizen, Basisintegration mit Apple Calendar und eine Zeitleisten-Übersicht. Für erweiterten Export, Farbverwendung und Zusammenarbeitsfunktionen benötigen Sie einen kostenpflichtigen Plan. Hier sind die wichtigsten Möglichkeiten:

    • Datumsorientierte Notizen: Jede Notiz kannst du mit einem bestimmten Datum oder Zeitraum verknüpfen. Dies ist der Kern von Agenda. Deine Notizen erhalten automatisch einen Platz auf einer Zeitleiste, wodurch du später leicht wiederfindest, was wann passiert ist. Du kannst auch Notizen ohne Datum erstellen, aber die Stärke liegt in der Zeitverknüpfung.
    • Apple Calendar Integration: Agenda holt deine Termine aus Apple Calendar und lässt dich direkt Notizen daran verknüpfen. Vor oder während eines Meetings kannst du Notizen machen, die mit diesem spezifischen Termin verknüpft bleiben. Später siehst du auf einen Blick, was in welchem Meeting besprochen wurde.
    • Apple Reminders Integration: Du kannst Aufgaben aus Apple Reminders mit Notizen verknüpfen. Praktisch, um Aktionspunkte aus Meetings direkt in konkrete To-dos umzuwandeln. Die Integration ist nicht perfekt, funktioniert aber für grundlegendes Aufgabenmanagement.
    • Projekt-Zeitachsen: Notizen organisierst du in Projekten. Jedes Projekt erhält eine Zeitachse, in der du siehst, wie es sich entwickelt. Das funktioniert gut für langfristige Projekte, über die du regelmäßig Meetings hast oder an denen du arbeitest. Die Zeitachse gibt Überblick, ohne dass du dafür aktiv Aufwand betreiben musst.
    • On the Agenda: Eine spezielle Ansicht, in der du Notizen markieren kannst, die jetzt relevant sind. Das hilft dabei, den Fokus zwischen allen Projekten und Notizen zu behalten. Du bestimmst selbst, was ‚on the agenda‘ steht, unabhängig vom Datum.
    • Notizen verknüpfen: Du kannst Beziehungen zwischen verschiedenen Notizen über Links herstellen. Das schafft ein Netz aus verwandten Informationen, was besonders praktisch für komplexe Projekte mit vielen gegenseitigen Abhängigkeiten ist.
    • Apple Pencil Unterstützung: Auf dem iPad kannst du mit dem Apple Pencil skizzieren und handschriftliche Notizen erstellen. Die Implementierung ist funktional, aber nicht so fortgeschritten wie in Apps, die speziell auf Zeichnen ausgerichtet sind.
    • iCloud Synchronisation: Alle deine Notizen synchronisieren über iCloud zwischen deinen Apple-Geräten. Das bedeutet auch, dass die Entwickler keinen Zugriff auf deine Daten haben. Alles bleibt in deinem persönlichen iCloud-Account.

    Was kostet Agenda?

    Agenda hat eine kostenlose Version, die Sie unbegrenzt nutzen können. Sie können Notizen erstellen, mit Daten verknüpfen und Basisintegrationen verwenden. Für viele Menschen reicht dies aus, um die App zu bewerten und für einfache Nutzung beizubehalten.

    Der Premium-Plan kostet 34,99 Dollar pro Jahr, was etwa 2,92 Dollar pro Monat entspricht. Dies schaltet alle Premium-Features frei, die in diesem Jahr veröffentlicht werden. Das Besondere ist, dass Sie diese Features für immer weiter nutzen dürfen, auch wenn Sie nach einem Jahr nicht erneut bezahlen. Sie verpassen dann nur neue Features, die danach hinzugefügt werden.

    Es gibt auch eine Lifetime-Option für 119,99 Dollar. Dann erhält man für immer Zugang zu allen aktuellen und zukünftigen Premium-Features. Für Personen, die sicher wissen, dass sie Agenda langfristig nutzen möchten, ist dies finanziell attraktiver als der Jahresplan.

    Neue Nutzer erhalten 7 Tage kostenlose Testversion der Premium-Features. Genug Zeit, um zu testen, ob die kostenpflichtigen Möglichkeiten die Investition für deinen Workflow wert sind.

    Worauf sollte man achten?

    Der größte Nachteil ist die Plattformbeschränkung. Kein Windows, kein Android, keine Webversion. Wenn du auch nur ein Gerät hast, das nicht von Apple ist, kannst du Agenda dort nicht verwenden. Für Teams, die plattformübergreifend arbeiten, ist dies ein Dealbreaker.

    Die Textbearbeitung auf iOS ist laut Nutzern schwächer als in anderen Notiz-Apps. Die Textauswahl funktioniert nicht immer intuitiv, besonders auf dem iPhone. Dies ist frustrierend, wenn man viel Text bearbeitet oder umstrukturiert. Auf dem Mac ist dies weniger ein Problem.

    Agenda hat eine Lernkurve aufgrund der einzigartigen Struktur. Die meisten Notiz-Apps arbeiten mit Ordnern oder Tags. Agenda zwingt dich, in Projekten und Zeitlinien zu denken. Dies ist kraftvoll, wenn man es einmal verstanden hat, aber am Anfang fühlt es sich unnatürlich an. Man muss seinen Workflow an die App anpassen.

    Exportmöglichkeiten sind in der kostenlosen Version begrenzt. Man kann Notizen zwar exportieren, aber erweiterte Optionen wie Massenexport oder spezifische Formate befinden sich hinter der Bezahlschranke. Wenn Datenportabilität wichtig ist, sollte man dies vorab testen.

    Zusammenarbeit fehlt größtenteils. Man kann Notizen teilen, aber echte Echtzeit-Kollaboration wie in Notion oder Google Docs gibt es nicht. Agenda bleibt ein persönliches Tool. Für Teams, die gemeinsam an Notizen arbeiten, ist dies ein Manko.

    Nutzer melden Abstürze bei Split-View auf dem iPad, besonders bei größeren Dateien. Die App kann auch Verzögerungen bei Projekten mit vielen Notizen zeigen. Dies sind technische Probleme, die das Erlebnis stören, besonders wenn man die App intensiv nutzt.

    Agenda Alternativen

    Wenn Agenda nicht ganz passt, gibt es Alternativen, die andere Schwerpunkte setzen:

    • NotePlan: Wähle dies, wenn du vollständige Kontrolle über deine Daten in einfachen Markdown-Dateien möchtest. NotePlan ist flexibler für Technikaffine und arbeitet mit lokalen Dateien, die du selbst verwalten kannst. Es hat auch Kalenderintegration, aber mit mehr Anpassungsmöglichkeiten.
    • Bear: Entscheide dich für Bear, wenn du eine schöne, einfache Schreib-App ohne Kalenderanbindung suchst. Bear konzentriert sich auf reines Schreiben und Organisation über Tags. Es ist eleganter für lange Texte, vermisst aber die Zeitachsen-Funktionalität von Agenda.
    • Evernote: Wähle Evernote, wenn du nicht im Apple-Ökosystem bist. Es funktioniert auf allen Plattformen, einschließlich Windows und Android. Zwar teurer und weniger schnell als Agenda, aber die plattformübergreifende Unterstützung ist unschlagbar für gemischte Teams.

    Häufig gestellte Fragen

    Hier sind Antworten auf Fragen, die oft zu Agenda auftauchen:

    Ist Agenda ein Abonnement?

    Nicht im traditionellen Sinne. Man bezahlt für 12 Monate an Updates. Alle Features, die man in diesem Zeitraum freischaltet, darf man für immer weiter nutzen, auch wenn man danach nicht erneut bezahlt. Man verpasst dann nur neue Features, die nach der Abonnementperiode hinzugefügt werden.

    Gibt es eine Windows oder Android Version?

    Nein. Agenda ist exklusiv für Apple-Geräte entwickelt: macOS, iOS und iPadOS. Es sind keine Pläne für andere Plattformen angekündigt. Wenn du Windows oder Android verwendest, musst du nach Alternativen schauen.

    Wo werden meine Notizen gespeichert?

    Agenda speichert Notizen in deinem persönlichen iCloud-Account. Das bedeutet, dass die Entwickler keinen Zugriff auf deine Daten haben. Alles bleibt innerhalb deines Apple-Ökosystems, was datenschutztechnisch ein Vorteil ist.

    Fazit

    Agenda löst ein spezifisches Problem: Notizen, die von Zeit losgelöst sind. Wenn du viel in Meetings bist und Apple-Geräte verwendest, kann der Zeitlinien-Ansatz wirklich beim Wiederfinden von Informationen helfen. Das Geschäftsmodell ist fair und das Design ist elegant. Aber die Plattformbeschränkungen sind wirklich ein Problem. Kein Windows, kein Android, eingeschränkte Zusammenarbeit. Für Solo-Apple-Nutzer, die Übersicht über Projekte in der Zeit wollen, ist Agenda eine logische Wahl. Für Teams oder Personen mit gemischten Geräten nicht.

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