Jamie

Jamie ist ein KI-Meeting-Assistent, der automatisch geschäftliche Zusammenfassungen, Transkriptionen und Aktionspunkte erstellt, ohne dass ein Bot am Meeting teilnimmt.

Verfügbar auf
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Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Kein Bot, der am Meeting teilnimmt
  • Funktioniert mit allen Plattformen (Zoom/Teams)
  • Datenschutz-Fokus (DSGVO, Daten in Deutschland)
  • Funktioniert auch offline und bei Präsenzmeetings
  • Unterstützt über 15 Sprachen inkl. Niederländisch
  • Was uns weniger gefällt

  • Manuelles Starten/Stoppen erforderlich
  • Keine Videoaufzeichnung, nur Audio
  • Verarbeitungszeit kann lang sein
  • Teuer im Vergleich zur Konkurrenz
  • Über Jamie

    Unsere Arbeitsweise ansehen →

    Du kennst das sicher: Du sitzt den ganzen Tag in Meetings, versuchst nebenbei Notizen zu machen, und am Ende des Tages weißt du nicht mehr genau, was vereinbart wurde. Jamie ist ein KI-Meeting-Assistent, der automatisch geschäftliche Zusammenfassungen, Transkriptionen und Aktionspunkte erstellt. Das Besondere? Es erscheint kein Bot in deinem Meeting, der alle erschreckt.

    Wer steckt hinter Jamie?

    Jamie wurde 2020 von Benedikt F. Böringer und Louis M. Morgner über ihr Unternehmen wespond UG mit Sitz in Rösrath, Deutschland, gegründet. Die ursprüngliche Idee war simpel, aber nachvollziehbar: den KI-Fortschritt zugänglich zu machen, um das Problem handgeschriebener Notizen nach langen Tagen voller Meetings zu lösen. Wer hat nicht schon einmal am Ende eines Meeting-Marathons auf Kritzeleien gestarrt, die man selbst kaum noch entziffern kann?

    Das Unternehmen hat inzwischen Finanzierungen von verschiedenen Investoren erhalten, darunter Menden Ventures, Superangels, TS Ventures und STARTPLATZ. Das Tool hat sich zu einem ausgereiften Produkt mit über 20.000 Nutzern entwickelt. Was Jamie von vielen Konkurrenten unterscheidet, ist der Fokus auf Datenschutz und die Tatsache, dass das Tool komplett ohne Bot im Meeting funktioniert. Audio wird direkt nach der Verarbeitung gelöscht und alle Daten werden in Frankfurt, Deutschland, gespeichert. Für viele europäische Unternehmen, die Datenschutz ernst nehmen, ist das ein wichtiger Vorteil.

    Für wen ist Jamie geeignet?

    Jamie richtet sich vor allem an Profis, die viel in Meetings sind, aber keinen sichtbaren Bot in ihren Meetings haben möchten. Denke an Freelancer, die mit Kunden sprechen, Manager mit internen Meetings, Sales-Teams bei Pitches und datenschutzbewusste Professionals, die sensible Informationen besprechen. Es eignet sich auch für Führungskräfte, die lieber nicht möchten, dass ein „Fireflies.ai Bot“ zwischen den Teilnehmern auftaucht.

    Das Tool ist weniger geeignet für Leute, die Videoaufzeichnungen benötigen. Jamie fokussiert sich rein auf Audio und Transkription. Wenn du Videoszenen nachschauen oder Clips mit Kollegen teilen möchtest, solltest du dir besser Alternativen anschauen, die auch Video unterstützen.

    Was kann Jamie alles?

    Die kostenlose Version von Jamie bietet bereits einiges an Funktionalität für 10 Meetings pro Monat von maximal 30 Minuten. Für unbegrenzte Meetings, längere Sitzungen und Zusatzfunktionen wie den Executive Assistant benötigst du einen kostenpflichtigen Plan. Hier sind die wichtigsten Möglichkeiten:

    • Bot-freie Aufzeichnung: Hierin glänzt Jamie wirklich. Das Tool läuft lokal auf deinem Computer und nimmt den Systemsound auf. Es erscheint also kein virtueller Teilnehmer in deinem Zoom-, Teams- oder Google-Meet-Meeting. Für viele Menschen fühlt sich das deutlich weniger aufdringlich an.
    • Automatische KI-Zusammenfassungen und Protokolle: Nach Ende erhältst du eine strukturierte Zusammenfassung deines Meetings. Jamie erstellt daraus ein lesbares Dokument mit den wichtigsten Punkten, ohne dass du selbst noch Arbeit damit hast.
    • Erkennung von Aufgaben und Entscheidungen: Die KI erkennt automatisch, wenn Aufgaben zugewiesen oder Entscheidungen getroffen werden. Das spart eine Menge Durchsuchen deiner Transkription im Nachhinein.
    • Transkription in über 100 Sprachen: Jamie unterstützt eine beeindruckende Anzahl an Sprachen, darunter auch Niederländisch. Praktisch, wenn du mit internationalen Teams arbeitest oder Meetings in verschiedenen Sprachen hast.
    • Sprechererkennung: Das Tool kann verschiedene Sprecher auseinanderhalten und kennzeichnet die Transkription pro Person. Das macht es deutlich einfacher, nachzulesen, wer was gesagt hat.
    • Executive Assistant Sidebar: Dies ist eine Chat-Funktion, mit der du Fragen zu deinen Meetings stellen kannst. Du kannst zum Beispiel fragen „Was waren die Aktionspunkte aus meinem Meeting von gestern?“ und erhältst dann eine direkte Antwort. Dies ist ein KI-Assistent, der deine Meeting-Historie durchsuchen kann.

    Jamie funktioniert auf Windows, macOS und iOS. Es gibt keine Android-App oder Webversion. Du musst die Software also auf dein Gerät herunterladen und installieren. Der Vorteil dabei ist, dass es auch offline funktionieren kann, zum Beispiel bei physischen Meetings, bei denen du keine Internetverbindung hast.

    Was kostet Jamie?

    Jamie hat einen kostenlosen Plan, mit dem du 10 Meetings pro Monat von maximal 30 Minuten pro Stück aufnehmen kannst. Du bekommst außerdem 20 Assistant-Nachrichten pro Tag, was ausreicht, um ein paar Fragen an die KI über deine Meetings zu stellen.

    Für die kostenpflichtigen Pläne zahlst du monatlich. Der Plus-Plan kostet 25 € pro Monat, der Pro-Plan 47 € pro Monat und der Executive-Plan 99 € pro Monat. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Anzahl der Meetings, der Länge pro Meeting und zusätzlichen Funktionen. Es gibt auch eine 7-tägige Testphase, sodass du das Tool ausprobieren kannst, bevor du zahlst.

    Im Vergleich zu Mitbewerbern wie Otter.ai oder Fireflies.ai liegt Jamie im höheren Preissegment. Dafür hast du keinen Bot in deinen Meetings und die Datenschutzgarantien sind durch die europäische Datenspeicherung und DSGVO-Konformität stärker.

    Worauf sollte man achten?

    Der größte Nachteil von Jamie ist, dass du manuell starten und stoppen musst. Bei Tools wie Fireflies oder Otter wird die Aufnahme automatisch gestartet, sobald du einem Meeting beitrittst. Bei Jamie musst du selbst daran denken, die Aufnahme zu beginnen. Nutzer vergessen dies regelmäßig, sodass sie im Nachhinein keine Zusammenfassung haben.

    Ein weiterer Punkt ist, dass Jamie kein Video aufzeichnet, sondern nur Audio. Wenn du Videoclips aufbewahren oder visuelle Präsentationen nochmal ansehen möchtest, dann ist Jamie nicht geeignet. Der Fokus liegt rein auf gesprochenem Inhalt und Transkription.

    Die Verarbeitungszeit kann ebenfalls frustrierend sein. Nach einem Meeting dauert es oft 5 bis 10 Minuten, bis du die Zusammenfassung erhältst. Das ist nicht sehr lang, aber wenn du schnell etwas nachschlagen oder direkt nach dem Meeting einen Bericht erstellen musst, dann spürst du diese Wartezeit schon.

    Schließlich ist der Preis ein Diskussionspunkt. Für 47 € pro Monat beim Pro-Plan zahlst du mehr als bei vielen Alternativen. Das kann sich lohnen, wenn Datenschutz für dich wichtig ist, aber wenn du vor allem nach einer günstigen Lösung suchst, gibt es preiswertere Optionen.

    Jamie Alternativen

    Wenn Jamie nicht ganz zu dem passt, was du suchst, gibt es verschiedene Alternativen, die andere Schwerpunkte setzen:

    • Otter.ai: Wähle Otter, wenn du Live-Transkription während des Meetings benötigst. Otter arbeitet in Echtzeit und lässt dich während des Gesprächs bereits die Transkription mitverfolgen. Jamie verarbeitet alles erst im Nachhinein.
    • Fireflies.ai: Dies ist eine gute Wahl, wenn du Videoaufnahmen aufbewahren oder komplexe CRM-Workflows nutzen möchtest. Fireflies hat tiefere Integrationen mit Tools wie Salesforce und HubSpot und nimmt auch Videos auf.
    • tl;dv: Wenn du Videoclips mit Kollegen teilen möchtest, ist tl;dv die bessere Option. Dieses Tool ist speziell auf Videoaufnahmen und das Erstellen von Clips ausgerichtet, die du weiterleiten kannst.

    Häufig gestellte Fragen

    Hier sind Antworten auf die häufigsten Fragen zu Jamie:

    Verwendet Jamie einen Bot, der am Meeting teilnimmt?

    Nein, das ist gerade der große Unterschied zu vielen Mitbewerbern. Jamie läuft lokal auf deinem Computer und nimmt den Systemsound auf. Es erscheint also kein virtueller Teilnehmer in deinem Zoom- oder Teams-Meeting. Für andere in der Besprechung ist nicht sichtbar, dass du aufzeichnest.

    Sind meine Daten bei Jamie sicher?

    Jamie ist ein deutsches Unternehmen, das vollständig DSGVO-konform arbeitet. Alle Daten werden in Frankfurt gespeichert und Audiodateien werden direkt nach der Transkription gelöscht. Für europäische Unternehmen, denen Datenschutz wichtig ist, ist das ein stärkeres Argument als bei vielen amerikanischen Alternativen.

    Funktioniert Jamie auch bei Offline-Meetings?

    Ja, Jamie kann auch physische Meetings über das Mikrofon deines Geräts aufzeichnen. Du brauchst nicht einmal eine Internetverbindung während der Aufnahme. Die Verarbeitung erfolgt zwar online, aber die Aufnahme selbst kann vollständig offline erfolgen.

    Fazit

    Jamie ist eine starke Wahl, wenn du viel an Besprechungen teilnimmst und keinen sichtbaren Bot in deinen Meetings haben möchtest. Der Fokus auf Datenschutz, die DSGVO-Konformität und die europäische Datenspeicherung machen es attraktiv für Unternehmen, die darauf Wert legen. Die Zusammenfassungen sind von guter Qualität und die Sprechererkennung funktioniert gut. Der größte Nachteil ist, dass du manuell starten und stoppen musst, und dass der Preis höher liegt als bei vielen Mitbewerbern. Wenn Datenschutz und Diskretion für dich wichtiger sind als die Kosten, dann ist Jamie eine Überlegung wert. Suchst du vor allem nach einer günstigen Lösung mit Videoaufzeichnung, dann schau dir Alternativen an.

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