KrispCall

Cloud-Telefonieplattform mit CRM-Integrationen und KI-Funktionen für moderne Geschäftskommunikation.

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Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Intuitive 'Unified Callbox' Benutzeroberfläche
  • Nummern aus 100+ Ländern verfügbar
  • Einfache CRM-Integrationen (HubSpot)
  • Reaktionsfähiger 24/7 Kundenservice
  • Erschwinglich für kleine Unternehmen
  • Schnelle Einrichtung ohne Hardware
  • Was uns weniger gefällt

  • Mobile App manchmal instabil/fehlerhaft
  • Langsame Kontoüberprüfung beim Start
  • Keine native Desktop-Anwendung
  • Eingeschränkte erweiterte Analysen
  • Dokumentation fehlt manchmal an Tiefgang
  • Über KrispCall

    Unsere Arbeitsweise ansehen →

    Ihr Team arbeitet verteilt über mehrere Länder, Ihr CRM ist voll mit Kontakten und Ihr Telefon klingelt den ganzen Tag. Aber all diese Gespräche bleiben einzelne Ereignisse – keine Aufnahmen, keine Daten, keine Verknüpfung mit Ihren Kundendaten. KrispCall will das ändern mit einer Cloud-Telefonzentrale, die sich in die Tools integriert, die Sie bereits verwenden.

    Wer steckt hinter KrispCall?

    KrispCall wurde 2020 von Rajendra Dangol und Dinesh Silwal in Singapur gegründet. Das Duo sah, wie Unternehmen mit veralteten Telefoniesystemen kämpften, die nicht mit der Verschiebung hin zur Remote-Arbeit Schritt hielten. Während Teams zunehmend über verschiedene Länder und Zeitzonen verteilt wurden, hielten viele Unternehmen an lokalen Telefonleitungen und Hardware fest, die nicht mitskalierte.

    Die ursprüngliche Idee war einfach: Geschäftstelefonie modernisieren, indem sie nahtlos in die Workflows und CRM-Systeme integriert wird, die Teams bereits täglich nutzen. Anstatt ein weiteres losgelöstes Tool zu bauen, wollte KrispCall eine Brücke zwischen Gesprächen und Kundendaten schlagen. Das Unternehmen baute ihre Plattform auf der Twilio-Infrastruktur auf, wodurch sie schnell skalieren konnten, ohne selbst ein ganzes Telefonienetzwerk aufbauen zu müssen.

    Dieser Ansatz funktionierte. In den ersten drei Jahren wuchs der Umsatz um 3000%, und mittlerweile nutzen mehr als 5.000 Unternehmen die Plattform. KrispCall unterstützt nun virtuelle Nummern in mehr als 100 Ländern, was es besonders attraktiv für Startups und Scale-ups macht, die international operieren ohne physische Niederlassungen.

    Für wen ist KrispCall?

    KrispCall richtet sich vor allem an Startups, Remote-Teams und kleine Call Center, die schnell ein professionelles Telefoniesystem einrichten wollen ohne Hardware-Aufwand oder lange Verträge. Es ist für Teams gebaut, die bereits mit CRM-Systemen wie HubSpot oder Pipedrive arbeiten und ihre Telefonie direkt damit verbinden wollen.

    Die Plattform funktioniert gut, wenn Sie:

    • Ein wachsendes Unternehmen hast, das international anruft
    • Dein Sales- oder Support-Team mit einer gemeinsamen Inbox für Gespräche ausstatten möchtest
    • Kein Budget für teure Enterprise-Lösungen hast
    • Flexibilität suchst, um schnell hoch- oder runterzuskalieren

    KrispCall ist dagegen weniger geeignet für Privatpersonen ohne Unternehmensregistrierung – Sie benötigen eine Geschäftsregistrierung, um zu starten. Auch große Unternehmen mit strikten On-Premise-Anforderungen sollten sich besser anderswo umsehen, denn KrispCall läuft vollständig in der Cloud. Und wenn Sie ein Freelancer oder Solopreneur sind, der hauptsächlich eine zweite Nummer auf dem Telefon möchte, gibt es einfachere Alternativen.

    Was kann KrispCall alles?

    KrispCall geht Geschäftstelefonie mit einem Fokus auf Teamarbeit und Daten an. Die Basis ist solide: anrufen, annehmen, weiterleiten. Aber wo es interessant wird, ist wie alles in einer Oberfläche zusammenkommt und wie Gespräche automatisch mit Ihren Kundendaten verknüpft werden.

    Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

    • Unified Callbox: Eine zentrale Inbox, in der alle Gespräche, Voicemails und verpassten Anrufe des gesamten Teams zusammenkommen. Du siehst auf einen Blick, wer was erledigt hat und kannst Gespräche an Kollegen zuweisen. Praktisch, wenn du mit mehreren Personen an denselben Kunden arbeitest.
    • Global Calling: Du kannst virtuelle Nummern in mehr als 100 Ländern kaufen und von diesen Nummern aus anrufen. So wirkst du lokal präsent, ohne dort ein Büro zu haben. Kunden rufen eine lokale Nummer an, du nimmst von deinem Laptop in einem ganz anderen Land ab.
    • Interactive Voice Response (IVR): Ein Auswahlmenü, das Anrufer zur richtigen Abteilung oder zum richtigen Mitarbeiter leitet. „Drücken Sie 1 für Sales, 2 für Support“ – solche Sachen. Du richtest es selbst über die Weboberfläche ein, ohne einen Telefonie-Spezialisten engagieren zu müssen.
    • Call Recording: Alle Gespräche können automatisch aufgezeichnet werden. Gut für Training, Qualitätskontrolle oder einfach zum Nachhören, was genau vereinbart wurde. Achte aber auf die DSGVO-Regeln, wenn du dies verwendest.
    • CRM Integrationen: Verknüpfungen mit HubSpot, Pipedrive, Zoho und anderen Systemen. Gespräche erscheinen automatisch im Kundenprofil, inklusive Aufzeichnung und Notizen. Du musst nicht mehr manuell protokollieren, wen du wann angerufen hast.
    • AI Call Analytics: Transkriptionen von Gesprächen, Sentiment-Analyse und Einblicke in Gesprächsdauer und Wartezeiten. Die AI-Funktionen sind allerdings ein kostenpflichtiges Add-on zusätzlich zu deinem Abonnement, also rechne damit im Voraus.

    Darüber hinaus gibt es noch einen Power Dialer für Outbound Sales (automatisches Durcharbeiten einer Liste), Voicemail-Transkription und die Möglichkeit, SMS-Nachrichten von Ihrer Geschäftsnummer zu versenden. Es funktioniert über die Web-App in Ihrem Browser oder über die mobilen Apps für iOS und Android. Eine native Desktop-App gibt es nicht, was einige Nutzer als Manko empfinden.

    Was kostet KrispCall?

    KrispCall hat keinen kostenlosen Plan, bietet aber eine Testphase von 14 Tagen, um alles auszuprobieren. Danach wählen Sie aus zwei Hauptplänen.

    Der Essential-Plan kostet 15 Dollar pro Benutzer pro Monat bei monatlicher Zahlung oder 12 Dollar pro Monat, wenn du ein Jahr im Voraus bezahlst (144 Dollar insgesamt). Dieser Plan gibt dir Zugang zu den Grundlagen: Anrufe, IVR, Anrufaufzeichnung und die wichtigsten CRM-Integrationen.

    Der Standard-Plan kostet 40 Dollar pro Benutzer pro Monat oder 32 Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung (384 Dollar insgesamt). Hier kommen erweiterte Funktionen hinzu wie Anrufwarteschlangen, mehr gleichzeitige Gespräche und umfangreichere Analytics.

    Achtung: Diese Preise decken nur die Plattform selbst ab. Die Kosten für tatsächliche Anrufe und SMS-Versand kommen noch hinzu. Diese Tarife unterscheiden sich je nach Land und werden separat auf Basis der Nutzung abgerechnet. Rechne also im Voraus aus, wie viel du durchschnittlich telefonierst, sonst erlebst du am Ende des Monats Überraschungen.

    Für kleine Teams, die gelegentlich international anrufen, ist es bezahlbar. Aber wenn du ein Call Center mit hohem Anrufvolumen betreibst, können diese Zusatzkosten schnell steigen. Vergleiche das gut mit Alternativen, die All-in-Preise anbieten.

    Worauf muss man achten?

    KrispCall schneidet im Allgemeinen gut bei Benutzerfreundlichkeit und Preis ab, aber es gibt ein paar Stolpersteine, auf die Benutzer stoßen.

    Die mobile App ist der größte Schwachpunkt. Mehrere Benutzer melden Bugs mit der Verbindung, besonders wenn dein Telefon auf dem Sperrbildschirm ist. Manchmal verpasst die App eingehende Anrufe oder die Verbindung bricht einfach ab. Für eine Telefonie-App ist das natürlich ärgerlich. KrispCall arbeitet an Verbesserungen, aber im Moment ist die Web-App zuverlässiger als die mobile Version.

    Ein weiterer Frustrationspunkt ist die Account-Verifizierung beim Start. Manche Benutzer warten tagelang, bis ihr Account genehmigt wird und sie beginnen können. Das ist verständlich aus einer Anti-Betrugs-Perspektive, aber wenn du schnell eine Nummer für eine Kampagne brauchst, kann diese Verzögerung ärgerlich sein.

    Das Fehlen einer nativen Desktop-Anwendung ist für manche Teams ein Manko. Du bist auf die Web-App in deinem Browser angewiesen, was gut funktioniert, aber weniger praktisch ist, wenn du viel zwischen Tabs wechselst. Eine dedizierte App wäre übersichtlicher und könnte besser mit deinem System integrieren (denke an Benachrichtigungen und Tastenkombinationen).

    Die Analytics sind ziemlich grundlegend. Du erhältst Einblick in Gesprächsdauer, verpasste Anrufe und Wartezeiten, aber wenn du wirklich tief in Performance-Metriken eintauchen oder detaillierte Berichte erstellen möchtest, kommst du schnell an Grenzen. Für kleine Teams ist es ausreichend, aber Call Center, die datengesteuert arbeiten, vermissen möglicherweise Funktionalität.

    Schließlich ist die Dokumentation manchmal etwas oberflächlich. Für die Standard-Einrichtung gibt es genug Erklärungen, aber wenn du komplexere Szenarien aufbauen möchtest (zum Beispiel erweiterte IVR-Strukturen oder custom Integrationen), fehlt manchmal die Tiefe. Der Support ist zwar hilfreich, aber es wäre schöner, wenn du es selbst in den Docs herausfinden könntest.

    KrispCall Alternativen

    KrispCall ist nicht der einzige Anbieter in diesem Bereich. Abhängig von deiner Situation könnten diese Alternativen besser passen:

    • Aircall: Eine robustere Lösung, die besonders bei größeren Sales Teams beliebt ist. Aircall ist teurer als KrispCall, bietet aber mehr Stabilität und fortgeschrittenere Features für Enterprise-Nutzung. Wähle Aircall, wenn du eine etablierte Lösung mit bewährter Erfolgsbilanz bei größeren Organisationen suchst.
    • CloudTalk: Stärker fokussiert auf Call Center Analytics und Reporting. Wenn du tiefgehende Einblicke in Teamperformance, Wartezeiten und Kundenzufriedenheit brauchst, bietet CloudTalk mehr als KrispCall. Allerdings vergleichbar bepreist.
    • OpenPhone: Deutlich einfacher und mehr auf kleine Teams und Freelancer ausgerichtet. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlicher, aber du vermisst fortgeschrittene Routing- und IVR-Optionen. Wähle OpenPhone, wenn du vor allem eine zweite geschäftliche Nummer ohne Schnickschnack möchtest.

    Häufig gestellte Fragen

    Ein paar Fragen, die häufig bei Leuten auftauchen, die KrispCall in Erwägung ziehen:

    Kann ich meine aktuelle Nummer behalten?

    Ja, KrispCall unterstützt Nummernportierung für die meisten Länder und Anbieter. Du kannst deine bestehende Geschäftsnummer auf die Plattform übertragen, sodass Kunden weiterhin dieselbe Nummer anrufen. Der Prozess heißt ‚Porting‘ und dauert meist ein paar Werktage, abhängig von deinem aktuellen Anbieter.

    Gibt es eine kostenlose Testphase?

    Ja, du bekommst 14 Tage Zeit, um KrispCall auszuprobieren, ohne dass du sofort bezahlst. So kannst du testen, ob die Integrationen wie erwartet funktionieren und ob die Benutzeroberfläche zu deinem Team passt. Nach diesen zwei Wochen wählst du einen bezahlten Plan oder das Konto stoppt automatisch.

    Funktioniert KrispCall international?

    Absolut. Du kannst virtuelle Nummern in mehr als 100 Ländern kaufen und von diesen Nummern weltweit anrufen. Das macht die Plattform besonders interessant, wenn du Kunden in verschiedenen Ländern hast und lokal erreichbar sein möchtest. Die Anruftarife pro Land unterscheiden sich, also prüfe diese vorab im Dashboard.

    Fazit

    KrispCall ist eine solide Wahl für Startups und remote Teams, die schnell ein professionelles Telefoniesystem ohne Aufwand mit Hardware wollen. Die CRM-Integrationen funktionieren gut, die internationale Reichweite ist beeindruckend und der Preis ist fair für das, was du bekommst. Aber die mobile App hat noch Kinderkrankheiten und die Analytics bleiben eher grundlegend.

    Wähle KrispCall, wenn du ein wachsendes Unternehmen hast, das international operiert und bereits mit Tools wie HubSpot arbeitet. Überspringe es, wenn du ein großes Enterprise mit strikten Anforderungen bist, oder wenn du eine super-stabile mobile Erfahrung brauchst. Für alles dazwischen ist es eine prima Option zum Starten.

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