Remember The Milk

Eine smarte To-do-App für vielbeschäftigte Menschen, die beim Organisieren von Aufgaben mit Erinnerungen und Integrationen hilft.

Verfügbar auf
WindowsMaciOSAndroidWebLinux

Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Leistungsstarke Smart Lists-Funktionalität
  • Umfangreiche Tastenkürzel-Unterstützung
  • Zuverlässige plattformübergreifende Synchronisierung
  • Flexible wiederkehrende Aufgaben
  • Was uns weniger gefällt

  • Veraltete Benutzeroberfläche
  • Wichtige Funktionen hinter Bezahlschranke
  • Keine Unteraufgaben in der kostenlosen Version
  • Keine mobilen Erinnerungen in der kostenlosen Version
  • Über Remember The Milk

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    Sie haben schon wieder eine Deadline verpasst. Diese eine Aufgabe, die Sie auf keinen Fall vergessen durften, verschwand irgendwo zwischen Ihren Notizen, Nachrichten und Post-its. Remember The Milk ist eine To-do-App, die seit 2005 Menschen hilft, solche Momente zu vermeiden. Mit intelligenten Erinnerungen, flexiblen Listen und einem Fokus auf Geschwindigkeit möchte dieses Tool Ihr digitales Gedächtnis werden.

    Wer steckt hinter Remember The Milk?

    Im Jahr 2004 starteten Omar Kilani und Emily Boyd Remember The Milk Inc. in San Francisco. Sie beschrieben sich selbst als ‚hoffnungslos unorganisiert‘ und wollten eine App entwickeln, um aufzuhören, Dinge zu vergessen. Der Name stammt buchstäblich von diesem klassischen Fehler: die Milch nicht aus dem Laden mitzubringen. Gmail war gerade gestartet und das inspirierte sie dazu, eine webbasierte To-do-App zu erstellen, die genauso schnell und zugänglich sein sollte.

    Was Remember The Milk besonders macht, ist, dass das Unternehmen vollständig bootstrapped ist. Kein Venture Capital, keine externen Investoren. Kilani und Boyd bauten die App nach ihren eigenen Bedingungen und in ihrem eigenen Tempo. Das erklärt vielleicht, warum die Benutzeroberfläche etwas klassisch aussieht, aber auch, warum das Tool seit fast 20 Jahren existiert, ohne übernommen oder geschlossen worden zu sein. Die App hat mittlerweile mehr als 6 Millionen Nutzer weltweit.

    Eine nette Besonderheit: Das Maskottchen von Remember The Milk ist ein Affe namens Bob T. Monkey. Er taucht regelmäßig in der Benutzeroberfläche und Kommunikation des Unternehmens auf. Es ist eine der ältesten To-do-Apps, die noch aktiv gewartet und weiterentwickelt wird, was an sich schon eine Leistung ist in der sich schnell verändernden Welt der Produktivitätstools.

    Für wen ist Remember The Milk?

    Remember The Milk richtet sich vor allem an Einzelpersonen und Freelancer, die eine zuverlässige Möglichkeit suchen, ihre persönlichen Aufgaben zu verwalten. Wenn Sie Tastaturkürzel mögen und schnell arbeiten möchten, ohne die Maus zu benutzen, sind Sie hier richtig. Die App verfügt über umfangreiche Shortcuts für nahezu jede Aktion.

    Für große Unternehmen oder Projektmanagement-Teams ist Remember The Milk weniger geeignet. Die Zusammenarbeitsfunktionen sind grundlegend: Sie können Listen teilen, aber es gibt keine umfangreiche Aufgabenverteilung, keine Gantt-Diagramme und keine erweiterten Team-Berichte. Das Tool bleibt hauptsächlich persönlich ausgerichtet, auch wenn Sie mit anderen zusammenarbeiten können.

    Wenn Ihnen Funktionalität wichtiger ist als eine moderne Benutzeroberfläche, passt Remember The Milk zu Ihnen. Menschen, die vor allem Wert auf ein elegantes Design und visuell ansprechende Apps legen, werden wahrscheinlich enttäuscht sein. Die Benutzeroberfläche erinnert an Web-Apps aus den 2000er Jahren, und das ist nicht für jeden ein Pluspunkt.

    Was kann Remember The Milk alles?

    Die kostenlose Version bietet die Grundfunktionalität für das Aufgabenmanagement, aber für erweiterte Möglichkeiten wie Unteraufgaben, Offline-Arbeiten und Dateianhänge benötigen Sie ein Pro-Konto. Hier sind die wichtigsten Funktionen:

    • Smart Add: Sie tippen eine Aufgabe in natürlicher Sprache ein und Remember The Milk erkennt automatisch Daten, Zeiten, Prioritäten und Tags. Beispiel: „Bericht abgeben morgen 14:00 !1 #arbeit“ wird direkt korrekt verarbeitet. Das spart enorm viel Zeit beim Eingeben von Aufgaben.
    • Erinnerungen über mehrere Kanäle: Sie erhalten Erinnerungen per E-Mail, SMS, Instant Messaging oder Push-Benachrichtigungen. Besonders praktisch, wenn Sie nicht den ganzen Tag in der App sind, aber rechtzeitig gewarnt werden möchten. Achtung: Push-Benachrichtigungen sind nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar.
    • Smart Lists: Das sind dynamische Listen, die automatisch Aufgaben basierend auf von Ihnen festgelegten Kriterien sammeln. Sie können beispielsweise eine Liste mit allen hochpriorisierten Aufgaben erstellen, die diese Woche fällig sind, oder alle Aufgaben mit einem bestimmten Tag. Diese Listen aktualisieren sich automatisch.
    • Tags und Prioritäten: Organisieren Sie Aufgaben mit Tags und geben Sie ihnen eine Prioritätsstufe von 1 bis 3. Das hilft, schnell zu filtern und zu sehen, was am wichtigsten ist. Sie können unbegrenzt Tags zu jeder Aufgabe hinzufügen.
    • Unteraufgaben: Große Aufgaben können Sie in kleinere Schritte aufteilen. Das macht komplexe Projekte übersichtlicher. Diese Funktion ist nur im Pro-Abonnement enthalten.
    • Offline-Modus: Mit einem Pro-Account arbeiten Sie einfach ohne Internetverbindung weiter. Ihre Änderungen synchronisieren sich automatisch, sobald Sie wieder online sind. Die kostenlose Webversion erfordert eine aktive Internetverbindung.
    • Dateianhänge: Fügen Sie Dateien zu Ihren Aufgaben hinzu, wie Dokumente oder Bilder. Auch dies ist eine Pro-Funktion.
    • MilkScript: Für fortgeschrittene Benutzer gibt es eine Skriptsprache, mit der Sie Aufgaben automatisieren können. Sie können beispielsweise automatisch Tags hinzufügen, Aufgaben verschieben oder Prioritäten basierend auf bestimmten Triggern anpassen.

    Remember The Milk funktioniert auf nahezu jeder Plattform: Web, iOS, Android, Windows, macOS und Linux. Die Synchronisation zwischen Geräten verläuft laut Nutzern fehlerfrei und schnell. Die App integriert sich auch mit Tools wie Gmail, Google Calendar, Outlook und Evernote, wodurch du Aufgaben von verschiedenen Orten aus verwalten kannst.

    Was kostet Remember The Milk?

    Remember The Milk hat ein kostenloses Basic-Konto, das unbegrenzt nutzbar ist. Du kannst Aufgaben erstellen, mit Tags und Prioritäten organisieren und Smart Lists verwenden. Die Einschränkungen liegen hauptsächlich in der Kommunikation und Zusammenarbeit: keine mobilen Push-Benachrichtigungen, Teilen ist auf 2 Personen begrenzt, und du hast keinen Zugriff auf Unteraufgaben oder Dateianhänge.

    Das Pro-Abonnement kostet 49,99 Dollar pro Jahr, was etwa 4,17 Dollar pro Monat entspricht. Es ist nur ein Jahresabonnement verfügbar, keine monatliche Option. Für diesen Betrag erhältst du alle Funktionen: unbegrenztes Teilen, Unteraufgaben, Offline-Modus, Dateianhänge und Push-Benachrichtigungen auf deinem Telefon. Es gibt keine kostenlose Testphase, du musst also direkt entscheiden, ob du bezahlen möchtest.

    Im Vergleich zu Konkurrenten wie Todoist (4 bis 6 Dollar pro Monat) und TickTick (2,40 Dollar pro Monat bei Jahresabonnement) liegt Remember The Milk im mittleren Segment. Microsoft To Do ist vollständig kostenlos, vermisst aber die erweiterten Funktionen von Remember The Milk.

    Worauf sollte man achten?

    Die Benutzeroberfläche von Remember The Milk wirkt veraltet. Während viele moderne To-Do-Apps auf minimalistisches Design und visuelle Attraktivität setzen, sieht Remember The Milk aus, als käme es aus 2010. Für manche Nutzer ist das kein Problem, aber wenn du an Tools wie Todoist oder Things gewöhnt bist, kann das eine Umstellung sein.

    Eine häufig gehörte Beschwerde ist, dass Basisfunktionalität wie mobile Erinnerungen hinter der Bezahlschranke liegt. Viele Konkurrenten bieten Push-Benachrichtigungen kostenlos an. Wenn du Remember The Milk wirklich effektiv auf deinem Telefon nutzen möchtest, kommst du eigentlich nicht um das Pro-Abonnement herum.

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Pro-Abonnements wird gemischt aufgenommen. Manche Nutzer finden 50 Dollar pro Jahr angemessen für die gebotene Funktionalität, andere finden es teuer für eine App mit einer älteren Benutzeroberfläche. Besonders weil du kein Monatsabonnement abschließen kannst, um es erst zu testen, ist die Hürde höher.

    Remember The Milk ist kein Projektmanagement-Tool. Wenn du nach Kanban-Boards, Zeiterfassung oder umfangreichen Zusammenarbeitsfunktionen suchst, musst du woanders suchen. Das Tool bleibt seiner ursprünglichen Mission treu: persönliches Aufgabenmanagement. Das ist ein starker Fokus, bedeutet aber auch, dass bestimmte Anwendungsfälle nicht unterstützt werden.

    Remember The Milk Alternativen

    Wenn Remember The Milk nicht ganz zu dem passt, was du suchst, gibt es verschiedene Alternativen, die andere Schwerpunkte setzen:

    • Todoist: Wählen Sie dies, wenn Sie eine modernere Benutzeroberfläche und bessere Funktionen für die Zusammenarbeit suchen. Todoist hat ein schlankeres Design und ist besser für Teams geeignet. Die kostenlose Version bietet auch mehr Basisfunktionalität.
    • TickTick: Entscheiden Sie sich für TickTick, wenn Sie auch eine Kalenderansicht und einen Fokus-Timer in einer App haben möchten. Dieses Tool hat einen integrierten Pomodoro-Timer und eine umfangreichere Kalenderintegration. Auch preislich ist TickTick oft günstiger.
    • Microsoft To Do: Wählen Sie dies, wenn Sie bereits im Microsoft-Ökosystem arbeiten und eine vollständig kostenlose Option suchen. To Do integriert sich nahtlos mit Outlook, Teams und anderen Microsoft-Diensten. Die Funktionalität ist allerdings eingeschränkter als Remember The Milk Pro.

    Häufig gestellte Fragen

    Hier sind Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen über Remember The Milk:

    Gibt es eine kostenlose Version von Remember The Milk?

    Ja, es gibt ein kostenloses Basic-Konto, das unbegrenzt nutzbar ist. Du kannst Aufgaben erstellen, organisieren und zwischen Geräten synchronisieren. Allerdings fehlen dir erweiterte Funktionen wie Unteraufgaben, Push-Benachrichtigungen und Offline-Arbeiten. Für grundlegendes Aufgabenmanagement ist die kostenlose Version durchaus nutzbar.

    Funktioniert Remember The Milk offline?

    Nur mit einem Pro-Konto kannst du offline in der Webversion und den mobilen Apps arbeiten. Deine Änderungen werden automatisch synchronisiert, sobald du wieder verbunden bist. Die kostenlose Version erfordert eine aktive Internetverbindung, um zu funktionieren.

    Kann ich Aufgaben mit anderen teilen?

    Ja, mit einem kostenlosen Konto kannst du Listen mit maximal 2 anderen Personen teilen. Pro-Nutzer können unbegrenzt mit anderen teilen. Geteilte Listen synchronisieren sich in Echtzeit, sodass jeder immer den aktuellen Stand sieht.

    Fazit

    Remember The Milk ist eine solide To-Do-App, die sich durch Zuverlässigkeit und leistungsstarke Funktionalität auszeichnet, nicht durch ein modernes Erscheinungsbild. Wenn du Wert auf Geschwindigkeit, Tastaturkürzel und erweiterte Such- und Filtermöglichkeiten legst, ist dies eine gute Wahl. Die App tut seit fast 20 Jahren, wofür sie gedacht ist, ohne Schnickschnack.

    Die kostenlose Version ist für grundlegendes Aufgabenmanagement nutzbar, aber für wirklich effektive Nutzung auf dem Handy benötigen Sie das Pro-Abonnement. 50 Dollar pro Jahr ist nicht extrem teuer, aber Sie müssen das ganze Jahr im Voraus ohne Testphase bezahlen. Die veraltete Benutzeroberfläche wird nicht jeden ansprechen, und für Teams gibt es bessere Alternativen.

    Wählen Sie Remember The Milk, wenn Sie eine zuverlässige, funktionsreiche To-Do-App suchen und Design weniger wichtig ist. Schauen Sie sich Alternativen an, wenn Sie moderne Optik, niedrigere Kosten oder bessere Teamfunktionen priorisieren.

    Preise & Abonnements

    Alle verfügbaren Pläne im Überblick.

    BasicKostenlos
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    Pro
    USD4.17 /MonatUSD 49.99 /Jahr
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