Dein Kalender ist voll mit Meetings, deine To-do-Liste wächst schneller als du mithalten kannst, und deine Notizen sind über drei verschiedene Apps verstreut. Kommt dir das bekannt vor? Dann bist du nicht allein. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Arbeit zusammenzuhalten, und genau dafür will Routine eine Lösung bieten.
In diesem Review tauche ich ein in das, was Routine genau macht, für wen es gedacht ist, und ob es wirklich die Mühe wert ist, all deine Produktivitätstools gegen diese All-in-One-Lösung einzutauschen.
Routine: das Unternehmen
Routine wurde von einem Team entwickelt, das frustriert war vom ständigen Wechseln zwischen verschiedenen Apps. Ihre Mission ist einfach: Alles, was du brauchst, um deinen Tag zu organisieren, an einem Ort unterbringen, ohne dass es ein unübersichtliches Durcheinander wird.
Das Tool kombiniert deinen Kalender, Aufgaben, Notizen und Kontakte in einer Oberfläche, die du hauptsächlich über die Tastatur bedienst. Das macht es besonders schnell, wenn du die Shortcuts einmal beherrschst. Das Unternehmen setzt stark auf einen Offline-First-Ansatz, was bedeutet, dass du einfach ohne Internetverbindung weiterarbeiten kannst.
Routine ist auf nahezu jeder Plattform verfügbar: Web, iOS, Android, macOS, Windows und sogar Linux. Das ist ziemlich einzigartig für ein relativ junges Produktivitätstool.
Für wen ist Routine?
Routine richtet sich vor allem an Menschen, die viel mit ihrer Tastatur arbeiten und keine Lust auf langsame, mausgesteuerte Oberflächen haben. Denk an Entwickler, Produktmanager, Berater und andere Wissensarbeiter, die ihren Tag straff organisiert haben wollen.
Bist du jemand, der gerne alles an einem Ort hat und nicht ständig zwischen deiner Kalender-App, To-do-Liste und Notiz-Tool wechseln will? Dann ist Routine interessant. Das Tool funktioniert am besten, wenn du bereit bist, die Console-Funktion und Keyboard-Shortcuts zu lernen.
Für Teams gibt es einen Business-Plan, aber Routine funktioniert auch prima für einzelne Nutzer. Die kostenlose Version ist schon ziemlich vollständig, sodass du gut ausprobieren kannst, ob es zu dir passt, ohne direkt zu zahlen.
Nicht geeignet? Wenn du gerade auf visuelle, farbenfrohe Oberflächen mit viel Drag-and-Drop-Funktionalität stehst, fühlst du dich vielleicht bei Alternativen wie Sunsama oder Motion wohler.
Was kann Routine alles?
Routine steckt voller Funktionen, die dir helfen, deinen Tag zu strukturieren. Das sind die wichtigsten:
- Unified Calendar – Synchronisiere deinen Google Calendar, Outlook und andere Kalender in einer Übersicht. Du musst nicht mehr zwischen verschiedenen Apps wechseln, um zu sehen, was auf deinem Plan steht.
- Console – Das ist das Killer-Feature von Routine. Mit einer einfachen Tastenkombination öffnest du eine Command Bar, in der du blitzschnell Aufgaben, Events und Notizen hinzufügen kannst. Du tippst einfach, was du festhalten möchtest, und Routine versteht durch Natural Language Processing, was du meinst.
- Tasks & To-do lists – Erstelle Aufgaben mit Deadlines, Labels und Prioritäten. Du kannst Aufgaben direkt aus der Console erstellen oder sie später in deinem Posteingang organisieren.
- Time Blocking – Ziehe Aufgaben in deinen Kalender, um Zeit dafür zu blockieren. Das hilft, nicht nur zu planen, was du tun musst, sondern auch wann du es tun wirst.
- Notes & Meeting notes – Verknüpfe Notizen mit deinen Kalenderelementen, sodass alle deine Meeting-Notizen automatisch am richtigen Ort sind. Praktisch zum Nachschlagen und zur Kontextbewahrung.
- Dashboard – Ein übersichtlicher Startbildschirm, auf dem du schnell siehst, was heute auf deinem Plan steht und was du noch erledigen musst.
- Keyboard shortcuts – Fast alles in Routine kannst du mit der Tastatur machen. Sobald du die Shortcuts kennst, arbeitest du deutlich schneller als mit einer Maus.
- Integrationen – Verbinde Routine mit Tools wie Notion, Slack und Zapier, um deinen Workflow weiter zu automatisieren.
- Contact management – Speichere Kontaktdaten und verknüpfe sie mit Aufgaben und Meetings, sodass du immer weißt, mit wem etwas zu tun hat.
- Offline-first – Arbeite einfach ohne Internet weiter. Sobald du wieder online bist, synchronisiert sich alles automatisch.
Die Kombination dieser Funktionen macht Routine zu einer ziemlich vollständigen Lösung. Vor allem die Geschwindigkeit, mit der du Dinge über die Console erfassen kannst, ist ein großer Pluspunkt.
Was kostet Routine?
Routine hat einen kostenlosen Plan, der schon überraschend viel bietet. Du bekommst Zugriff auf Aufgaben, Kalender, Notizen und sogar unbegrenzte Integrationen. Das ist ziemlich großzügig für eine kostenlose Version.
Allerdings fehlen dir einige praktische Features wie Contextual Capture, das Menu Bar Widget, Time Tracking und erweiterte Kalenderansichten. Auch ist dein Verlauf in der kostenlosen Version eingeschränkt.
Die kostenpflichtigen Pläne sind:
- Professional – € 10 pro Monat bei jährlicher Zahlung (€ 12 pro Monat bei monatlicher Zahlung). Dies gibt dir Zugriff auf alle Pro-Features für die individuelle Nutzung.
- Business – € 12 pro Monat bei jährlicher Zahlung (€ 15 pro Monat bei monatlicher Zahlung). Gedacht für Teams mit zusätzlichen Zusammenarbeitsfunktionen.
Im Vergleich zu Alternativen wie Sunsama (das € 20 pro Monat kostet) ist Routine deutlich erschwinglicher. Es gibt keinen Lifetime Deal, aber die Preise sind fair für das, was man bekommt.
Ein Trial Period wird nicht explizit erwähnt, aber mit der kostenlosen Version kannst du das Tool ausgiebig testen, bevor du dich für ein Upgrade entscheidest.
Worauf musst du achten?
Routine ist nicht perfekt. Es gibt ein paar Dinge, die du beachten solltest, bevor du den Wechsel vornimmst.
Erstens gibt es eine Lernkurve. Die Console und Keyboard Shortcuts sind fantastisch, wenn du sie einmal beherrschst, aber am Anfang fühlst du dich vielleicht etwas verloren. Die Oberfläche erklärt nicht immer gut, wie Dinge funktionieren, daher musst du etwas Zeit investieren, um alles zu entdecken.
Die Kalenderansicht kann unübersichtlich wirken. Aufgaben erscheinen an verschiedenen Stellen und es ist nicht immer klar, wo genau du etwas suchen musst. Wenn du an ein übersichtliches, visuelles Planungstool gewöhnt bist, kann das eine Umstellung sein.
Der Aufgabenbereich ist funktional, aber basic. Dir fehlen erweiterte Ansichtsoptionen wie Kanban Boards oder verschiedene Filter, die du in dedizierten Task Managern hast. Für einfache To-do-Listen ist es in Ordnung, aber Power User von Tools wie Todoist oder Things vermissen vielleicht einige Features.
Routine befindet sich noch in aktiver Entwicklung. Das bedeutet, dass regelmäßig Updates kommen, aber auch, dass einige Funktionen noch nicht vollständig ausgearbeitet sind. Du bemerkst hier und da ein paar raue Kanten.
Schließlich ist das Tool wirklich für Keyboard-first-Nutzung gebaut. Wenn du lieber mit der Maus arbeitest und Drag-and-drop-Interfaces magst, fühlst du dich wahrscheinlich nicht ganz wohl in Routine.
Routine Reviews
Ich habe mir einige Routine Reviews angesehen und gelesen, und es gibt einige, die ich gerne mit dir teilen möchte.
1. ToolFinder
ToolFinder nimmt dich mit auf eine ausführliche Tour durch Routine, einen Daily Planner, der deinen Kalender, Aufgaben und Notizen an einem Ort kombinieren möchte. Der Reviewer ist eindeutig von bestimmten Features beeindruckt, sieht aber auch Raum für Verbesserungen. Routine befindet sich noch in einer frühen Phase mit einer kostenlosen Version und einem Believer-Plan von $ 10 pro Monat, der Zugang zu erweiterten Funktionen bietet.
Der Reviewer hebt besonders die Console-Funktion als echten Gamechanger für das schnelle Erfassen von Aufgaben, Events und Notizen hervor. Du kannst ganz einfach Einträge aus deinem Google Calendar synchronisieren und alles in einem übersichtlichen System organisieren. Die Möglichkeit, mit Notion zu integrieren, wird ebenfalls positiv aufgenommen. Dennoch wirkt die Kalenderansicht laut Reviewer etwas unübersichtlich, mit Aufgaben, die über verschiedene Stellen verteilt erscheinen. Der Aufgabenbereich ist funktional, würde aber von mehr Ansichtsoptionen profitieren.
Pluspunkte
- Minimalistisches und cleanes Design, das angenehm funktioniert
- Console-Funktion ist ein Killer-Feature zum schnellen Erfassen von Elementen
- Gute Integration mit Google Calendar, Outlook und Notion
- Praktische Posteingang-Funktion, um Elemente später zu organisieren
Minuspunkte
- Kalenderansicht fühlt sich unübersichtlich und chaotisch an im täglichen Gebrauch
- Aufgabenbereich vermisst zusätzliche Ansichtsoptionen für bessere Organisation
- Einige Funktionen werden in der Benutzeroberfläche nicht gut erklärt
Routine Alternativen
Passt Routine nicht ganz zu dem, was du suchst? Das sind die besten Alternativen:
- Sunsama – Wähle Sunsama, wenn du ein strukturiertes tägliches Planungsritual magst. Dieses Tool fokussiert mehr auf Achtsamkeit und hat eine geführte tägliche Abschlussroutine. Zwar teurer als Routine (€ 20 pro Monat), aber angenehmer, wenn du bewusst an deiner Work-Life-Balance arbeiten möchtest.
- Akiflow – Vergleichbar mit Routine, aber stärker im Zusammenführen von Aufgaben aus verschiedenen Tools. Wenn du mit Jira, Asana, Slack und noch zehn anderen Apps arbeitest, dann bringt Akiflow alles effizient in einer Command Bar zusammen. Ideal für Menschen, die viele externe Integrationen benötigen.
- Motion – Möchtest du, dass KI deinen Tag automatisch plant und Aufgaben verschiebt, wenn etwas dazwischenkommt? Dann ist Motion interessant. Während Routine dir manuelle Kontrolle gibt, nimmt Motion viele Entscheidungen ab. Praktisch, wenn du Schwierigkeiten beim Priorisieren hast, aber weniger geeignet, wenn du gerne selbst die Zügel in der Hand hältst.
Jedes dieser Tools hat seine eigenen Stärken. Es hängt von deinem Arbeitsstil ab, welches am besten passt.
Häufig gestellte Fragen
Ist Routine kostenlos?
Ja, Routine hat einen kostenlosen Forever-Plan für einzelne Benutzer, Studenten und Hobbyisten. Du erhältst Zugang zu Aufgaben, Kalendern, Notizen und unbegrenzten Integrationen. Allerdings fehlen dir erweiterte Features wie Contextual Capture, Time Tracking und umfangreiche Kalenderansichten.
Funktioniert Routine offline?
Ja, Routine ist Offline-first gebaut. Du kannst einfach ohne Internetverbindung weiterarbeiten und alles synchronisiert sich automatisch, sobald du wieder online bist. Das macht es zuverlässig für Menschen, die viel unterwegs sind.
Ist Routine auf Android verfügbar?
Ja, die Android-App ist verfügbar und kann heruntergeladen werden. Routine läuft auf iOS, Android, macOS, Windows, Linux und über die Web-App. Das macht es zu einem der wenigen Produktivitätstools, die wirklich überall funktionieren.
Fazit
Routine ist eine solide Wahl, wenn du nach einer schnellen, Keyboard-gesteuerten Möglichkeit suchst, deinen Kalender, Aufgaben und Notizen zu verwalten. Die Console-Funktion ist wirklich ein Highlight und wenn du dich einmal an die Shortcuts gewöhnt hast, arbeitest du deutlich effizienter als in traditionellen Tools.
Die kostenlose Version ist großzügig genug, um gut zu testen, ob sie zu dir passt. Für € 10 pro Monat erhältst du Zugriff auf alle Pro-Features, was ein fairer Preis im Vergleich zu Alternativen ist.
Dennoch ist Routine nicht für jeden geeignet. Die Lernkurve, die manchmal unübersichtliche Kalenderansicht und das Fehlen fortgeschrittener Aufgabenverwaltungsfunktionen können abschrecken. Wenn du visuelle Oberflächen und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten magst, schau dir auch Sunsama oder Motion an.
Aber bist du jemand, der schnell arbeiten möchte, Tastaturkürzel liebt und alles an einem Ort haben will? Dann ist Routine definitiv einen Versuch wert. Lade die kostenlose Version herunter und schau, ob es passt.










