Spark Mail

4.4 / 5

Intelligenter E-Mail-Client, der Posteingänge mit KI, Prioritätsfiltern und Kollaborationstools für Teams organisiert.

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Vor- und Nachteile

Was uns gefällt

  • Smart Inbox sortiert automatisch
  • Unified Inbox für alle Konten
  • Praktischer Gatekeeper blockiert Spam
  • Zusammenarbeit in Shared Drafts
  • Intuitive 'Done' Workflow
  • Gute plattformübergreifende Synchronisation
  • Was uns weniger gefällt

  • Teures Premium-Abonnement
  • Datenschutzbedenken bezüglich KI-Daten
  • Desktop-App fühlt sich nicht nativ an
  • Manchmal langsame Synchronisation
  • KI-Limits selbst im bezahlten Plan
  • Über Spark Mail

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    "Ich selbst nutze Spark schon seit einigen Jahren. Manchmal kostenlos, manchmal bezahlt. Es ist eine vollständige, gut funktionierende E-Mail-App, die auf allen Plattformen verfügbar ist. Ich nutze die KI-Funktionen selbst nicht, aber wenn man bezahlt, kann man damit E-Mails erstellen, übersetzen oder umschreiben. Spark ist längst ein richtig guter E-Mail-Client, in dem man auch mit seinem Team zusammenarbeiten kann."

    Ruud Caris

    Ruud Caris

    Redakteur bei ToolGuide

    Dein Posteingang füllt sich jeden Tag mit Dutzenden von E-Mails. Newsletter, Arbeit, Spam, persönliche Nachrichten – alles durcheinander. Spark ist ein E-Mail-Client, der mit KI und intelligenten Filtern automatisch Ordnung in dieses Chaos bringt. Die App sortiert deine Nachrichten, blockiert unerwünschte Absender und lässt dich sogar mit deinem Team an E-Mails zusammenarbeiten.

    Wer steckt hinter Spark?

    Spark kommt von Readdle, einem Unternehmen, das 2007 in der Ukraine gegründet wurde. Es begann als kleines Team, das Produktivitäts-Apps für das iPhone entwickelte, zu einer Zeit, als der App Store gerade erst entstanden war. Readdle wuchs zu einem der bekanntesten unabhängigen App-Entwickler heran, mit Apps wie PDF Expert und Scanner Pro, die Millionen von Nutzern erreichten.

    2015 brachte Readdle Spark heraus, einen E-Mail-Client, der anders sein wollte als die Standard-Mail-Apps. Die Idee: E-Mail muss intelligenter und übersichtlicher sein können. Die App schlug sofort ein, vor allem bei Mac-Nutzern. Apple zeichnete Spark mehrfach mit einem ‚App of the Year‘ Award aus. Bemerkenswert: Readdle hat nie externes Kapital aufgenommen. Das Unternehmen bleibt vollständig unabhängig und wächst aus eigenen Einnahmen, was in der Tech-Welt selten ist.

    Heute hat Readdle Büros in mehreren Ländern und das Team arbeitet vollständig remote. Spark hat sich von einer Mac-App zu einer plattformübergreifenden Lösung für iOS, Android und Windows entwickelt. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf Produktivitätstools für Einzelpersonen und Teams, ohne den Druck von Investoren, die schnelles Wachstum fordern.

    Für wen ist Spark?

    Spark richtet sich an Menschen, die täglich viele E-Mails verarbeiten und damit nicht den ganzen Tag beschäftigt sein wollen. Freelancer mit mehreren Kunden, Teams, die gemeinsam E-Mails bearbeiten müssen, und Produktivitäts-Freaks, die einen aufgeräumten Posteingang lieben – sie finden in Spark, was sie suchen. Die App funktioniert besonders gut für Mac-Nutzer, weil sich die Oberfläche dort am ausgereiftesten anfühlt.

    Aber Spark ist nicht für jeden geeignet. Hast du strikte Anforderungen an lokale Speicherung ohne Cloud-Sync? Dann fällt Spark weg, denn die App synchronisiert über die Server von Readdle. Linux-Nutzer können die App ebenfalls nicht verwenden – es gibt keine Unterstützung für diese Plattform. Und wenn du traditionelle E-Mail-Clients ohne modernen Schnickschnack bevorzugst, ist Outlook oder Thunderbird wahrscheinlich die bessere Wahl.

    Was kann Spark alles?

    Die kostenlose Version von Spark bietet die grundlegende Smart Inbox, Unified Inbox für alle deine Konten und Standard-Snooze-Funktionen. Für erweiterte KI-Tools, Gatekeeper und Team-Funktionen benötigst du einen bezahlten Plan. Hier sind die wichtigsten Möglichkeiten:

    • Smart Inbox: Spark sortiert automatisch deine E-Mails in Kategorien wie Persönlich, Benachrichtigungen und Newsletter. Du siehst auf einen Blick, was wichtig ist und was warten kann. Die App lernt aus deinem Verhalten und passt die Sortierung an.
    • Spark +AI: Der AI-Assistent hilft dir beim Schreiben, Zusammenfassen und Beantworten von E-Mails. Du gibst eine kurze Anweisung und die AI schreibt eine vollständige E-Mail. Auch lange Mail-Threads fasst die AI in wenigen Zeilen zusammen, sodass du schnell verstehst, worum es geht.
    • Gatekeeper: Diese Funktion blockiert E-Mails von unbekannten Absendern, bis du sie zulässt. Spam und Newsletter, die du nicht angefordert hast, erreichen deinen Posteingang nicht mehr. Du behältst die Kontrolle darüber, wer dich erreichen darf.
    • Shared Drafts: Du kannst mit deinem Team an einer E-Mail zusammenarbeiten, bevor du sie versendest. Praktisch für wichtige Kundenkommunikation oder formelle Nachrichten, die von mehreren Augen geprüft werden müssen. Jeder sieht die Anpassungen in Echtzeit.
    • Private Team Comments: Innerhalb eines E-Mail-Threads kannst du interne Notizen für deine Teamkollegen hinterlassen, ohne dass der Empfänger diese sieht. So besprichst du mit Kollegen, wie ihr einem Kunden antworten werdet, alles innerhalb derselben E-Mail.
    • Snooze und Send Later: Lege E-Mails beiseite und lass sie später zurückkommen, wenn du sie bearbeiten möchtest. Oder schreibe jetzt eine E-Mail und plane den Versand für einen besseren Zeitpunkt. Beide Funktionen helfen dir, deinen Posteingang leer zu halten.
    • Done-Workflow: Anstatt E-Mails zu archivieren, markierst du sie als ‚Done‘. Das gibt ein befriedigendes Gefühl des Abschlusses und hilft dir, auf Inbox Zero hinzuarbeiten. Dein Posteingang wird zu einer To-do-Liste, die du systematisch abarbeitest.
    • Unified Inbox: Alle E-Mail-Konten zusammen in einer Übersicht. Gmail, Outlook, iCloud – es spielt keine Rolle. Du musst nicht mehr zwischen verschiedenen Apps oder Posteingängen wechseln, um alles zu überprüfen.

    Die Kalenderintegration zeigt deine Termine neben deinen E-Mails an, sodass du direkt siehst, wann du Zeit hast, um Nachrichten zu bearbeiten. Und die plattformübergreifende Synchronisierung sorgt dafür, dass du auf deinem iPhone, Android-Smartphone, Mac und Windows-PC immer denselben Stand siehst.

    Was kostet Spark?

    Spark hat eine kostenlose Version, die du unbegrenzt nutzen kannst. Du erhältst die Smart Inbox, unified inbox und grundlegende E-Mail-Funktionen. Allerdings gibt es ein Kontingent für die KI-Funktionen und dir fehlen Teamtools und Gatekeeper.

    Für den Premium Individual-Plan zahlst du 7,99 Dollar pro Monat. Entscheidest du dich für die jährliche Zahlung, zahlst du 59,99 Dollar pro Jahr, was 4,99 Dollar pro Monat entspricht. Du erhältst dann unbegrenzte KI-Credits (obwohl Nutzer berichten, dass es dennoch Limits gibt), Gatekeeper und alle individuellen Premium-Funktionen.

    Der Premium Teams-Plan kostet 9,99 Dollar pro Monat pro Nutzer oder 83,88 Dollar pro Jahr (6,99 Dollar pro Monat). Dieser Plan fügt Teamfunktionen wie gemeinsame Postfächer, shared drafts und private comments hinzu. Neue Nutzer können Spark Premium 7 Tage kostenlos testen, bevor sie zahlen.

    Was auffällt: Spark hatte früher mehr Funktionen kostenlos verfügbar. Das Unternehmen ist auf ein Abonnementmodell umgestiegen, was bei bestehenden Nutzern für Frustration sorgte. Features, die zuvor kostenlos waren, befinden sich jetzt hinter der Bezahlschranke.

    Worauf muss man achten?

    Die Synchronisierung von Spark läuft nicht immer reibungslos. Nutzer berichten, dass E-Mails manchmal verzögert ankommen oder dass der Status gelesener Nachrichten nicht richtig zwischen Geräten synchronisiert wird. Für diejenigen, die E-Mail zeitkritisch nutzen, kann das ärgerlich sein.

    Die Desktop-App fühlt sich nicht nativ an. Besonders auf dem Mac fällt auf, dass die Benutzeroberfläche eher wie ein Port der iPad-Version wirkt als eine echte Mac-App. Sie verwendet Electron-Technologie, was bedeutet, dass sie schwerer läuft als eine native App und manchmal etwas langsamer reagiert.

    Datenschutz ist ein viel diskutiertes Thema. Spark speichert deine Zugangsdaten auf ihren eigenen Servern, um die Synchronisierung zu ermöglichen. Obwohl das Unternehmen behauptet, keine Daten zu verkaufen, finden es manche Nutzer unangenehm, dass ein Dritter Zugriff auf ihre E-Mail-Konten hat. Für diejenigen, die damit ein Problem haben, gibt es Alternativen, die vollständig lokal funktionieren.

    Die KI-Funktionen haben auch im bezahlten Plan Limits. Spark verspricht „unbegrenzte“ KI-Credits, aber in der Praxis gibt es dennoch Kontingente. Intensive Nutzer stoßen an diese Grenzen, was angesichts der Marketingbotschaft verwirrend ist.

    Das Preismodell ist für manche ein Hindernis. 7,99 Dollar pro Monat für einen E-Mail-Client finden viele Leute ziemlich hoch, besonders wenn man die App mit kostenlosen Alternativen wie der Standard-Mail-App oder Thunderbird vergleicht. Der Wechsel von einem größtenteils kostenlosen Modell zu einem Abonnement hat auch viel Goodwill in der Community gekostet.

    Spark Alternativen

    Spark ist nicht der einzige smarte E-Mail-Client auf dem Markt. Abhängig von deinen Prioritäten gibt es Alternativen, die besser zu dir passen:

    • Superhuman: Wähle dies, wenn Geschwindigkeit deine wichtigste Anforderung ist und Budget keine Rolle spielt. Superhuman ist blitzschnell und verfügt über umfangreiche Tastaturkürzel, kostet aber 30 Dollar pro Monat. Es ist minimalistischer als Spark und fehlen Teamfunktionen.
    • Microsoft Outlook: Entscheide dich für Outlook, wenn du tief in das Microsoft 365-Ökosystem integriert bist. Die Oberfläche ist traditioneller und weniger modern als Spark, aber die Enterprise-Funktionen und die Integration mit Teams, OneDrive und anderen Microsoft-Tools sind unübertroffen.
    • Airmail: Wähle Airmail, wenn du speziell im Apple-Ökosystem arbeitest und einen einmaligen Kauf gegenüber einem Abonnement bevorzugst. Die Features sind vergleichbar mit Spark, aber Airmail ist günstiger und fühlt sich nativer auf Mac und iOS an.

    Häufig gestellte Fragen

    Hier sind Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Spark:

    Kann man Spark kostenlos nutzen?

    Ja, es gibt eine kostenlose Version mit den grundlegenden Smart Inbox Funktionen. Du kannst unbegrenzt E-Mails senden und empfangen, aber fortgeschrittene KI-Tools, Gatekeeper und Teamfunktionen sind nur in den bezahlten Plänen verfügbar. Für die individuelle Nutzung ist die kostenlose Version oft ausreichend.

    Verkauft Spark meine Daten?

    Nein, laut der Datenschutzerklärung von Spark verkauft das Unternehmen keine persönlichen Daten an Dritte. Sie verwenden deine Daten jedoch, um den Dienst zu verbessern und die Synchronisierung zu ermöglichen. Deine E-Mail-Zugangsdaten werden auf ihren Servern gespeichert, was manche Nutzer als Datenschutzrisiko ansehen.

    Funktioniert Spark auf Windows?

    Ja, seit 2022 hat Spark eine offizielle Windows-Version. Neben Windows ist die App für Mac, iOS und Android verfügbar. Es gibt keine Linux-Version und auch keine Web-Version, du bist also auf die nativen Apps auf unterstützten Plattformen angewiesen.

    Fazit

    Spark ist ein solider E-Mail-Client für alle, die Ordnung in einem überfüllten Posteingang schaffen möchten. Der Smart Inbox spart Zeit, Gatekeeper hält Spam fern und die Teamfunktionen erleichtern die Zusammenarbeit. Für Mac-Nutzer und Teams, die gemeinsam E-Mails bearbeiten, ist es eine gute Wahl. Aber die App hat auch Nachteile: Die Synchronisierung läuft nicht immer reibungslos, die Desktop-App fühlt sich nicht nativ an und die Preise sind eher hoch. Wenn Datenschutz für dich wichtig ist und du dich unwohl fühlst, dass deine Anmeldedaten auf externen Servern liegen, dann sind Alternativen wie Airmail oder Thunderbird besser. Für alle, die kein Problem mit Cloud-Sync haben und auf der Suche nach einer modernen E-Mail-Erfahrung mit AI-Unterstützung sind, ist Spark einen Versuch wert.

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