Für wen ist Monday.com die beste Wahl?
Monday.com ist für mittelgroße bis große Teams konzipiert, die visuelle Projektansichten in den Mittelpunkt stellen möchten. Das Tool bietet anpassbare Dashboards mit Zeitstrahlen, Gantt-Diagrammen und Workload-Ansichten, die Sie in einem Bildschirm kombinieren. Für Teams von 10 bis 100 Personen, die mehrere Projekte parallel betreiben und verschiedene Abteilungen koordinieren müssen, bleibt Monday.com die logische Wahl aufgrund der visuellen Übersichtlichkeit und der Automatisierungsoptionen ohne Code.
Auch für Marketing- und operative Teams, die Standardworkflows wiederholen, bietet Monday.com Vorteile: vorgefertigte Templates für Contentkalender, Kampagnenplanung und Produkteinführungen, plus native Integrationen mit Slack, Microsoft Teams und Zoom. Die Investition ab € 9 pro Benutzer pro Monat (mindestens 3 Benutzer) ist dann durch die Zeitersparnis bei Berichten und Statusupdates gerechtfertigt. Teams, die wöchentlich Kundenpräsentationen mit Projektstatus halten, profitieren von den Export- und Freigabemöglichkeiten, die Monday.com standardmäßig bietet.
Das Tool passt auch zu Organisationen, die keine technischen Kenntnisse im Haus haben, aber komplexe Prozesse digitalisieren möchten. Sie erstellen Workflows per Klicken und Ziehen, ohne SQL-Abfragen oder API-Verbindungen. Für Unternehmen, die schnell von 5 auf 50 Benutzer skalieren möchten, ohne das Tool neu einzurichten, bietet Monday.com die Skalierbarkeit, die Sie benötigen.
Warum sollten Sie nach einer Monday.com Alternative suchen?
Der Preis ist für viele Benutzer ein wichtiger Faktor. Das Minimum von 3 Benutzern bedeutet, dass Sie als Freelancer oder Duo-Team mindestens € 27 pro Monat zahlen, auch wenn Sie nur eine oder zwei Lizenzen benötigen. Das entspricht € 324 pro Jahr für Funktionalität, die bei Alternativen wie Trello oder Asana ab € 0 bis € 10 pro Monat verfügbar ist. Für Selbstständige oder Startups mit begrenztem Budget ist dies schwer zu rechtfertigen.
Ein weiterer häufig genannter Grund ist die Performance bei komplexen Projekten. Boards mit mehr als 500 Einträgen oder 20+ Spalten laden merklich langsamer, besonders auf mobilen Geräten. Monday.com bietet keine Sub-Sub-Tasks, was für Softwareteams, die Epics in Stories und Subtasks aufteilen, eine Einschränkung darstellt. Alternativen wie ClickUp unterstützen bis zu 5 Ebenen tief, was für detaillierte Planung erforderlich sein kann.
Auch das Fehlen fortgeschrittener Dokumentenverarbeitung spielt eine Rolle. Monday.com hat Basisdokumente, aber keine Echtzeit-Zusammenarbeit mit Kommentaren am Rand oder Versionsgeschichte pro Absatz. Teams, die Wikis oder Wissensdatenbanken neben Projektmanagement aufbauen, vermissen die Funktionalität, die Tools wie Notion oder ClickUp bieten. Außerdem fehlen native Offline-Möglichkeiten, was für Außendienst oder Reisen ein Problem sein kann.
Abschließend
Die Wahl hängt von Ihren Prioritäten ab. Für Teams, die Features und Dokumente zentralisieren möchten, ist ClickUp die beste Option, mit Aufgaben bis zu 5 Ebenen tief und eingebauten Docs. Bei begrenztem Budget oder kleinen Teams bietet Trello die meiste Übersichtlichkeit für lineare Prozesse ab € 0 pro Monat. Marketing- und operative Teams, die Struktur ohne technische Komplexität suchen, profitieren von Asanas Vorlagen und Zeitstrahlansichten. Unternehmen, die Prozesse und Projekte mit Datenbankfunktionalität kombinieren möchten, wählen SmartSuite oder Airtable, je nachdem, ob sie Projektmanagement oder maßgeschneiderte Workflows bevorzugen. Suchen Sie die meiste visuelle Flexibilität mit einem niedrigeren Preispunkt? Dann kommt SmartSuite Monday.com am nächsten, mit vergleichbaren Dashboards ab € 10 pro Benutzer ohne Minimum.













